Kaminbrand an der Nordpromenade in Erkelenz: Funken schlugen aus dem Kaminofen, 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten aus und kehrten den Schornstein.
Samstagabend wurde es ungemütlich für die Feuerwehr Erkelenz: Um 18:07 Uhr ging die Meldung über einen Kaminbrand an der Nordpromenade in Erkelenz ein.1 Und die Meldung war kein Fehlalarm – als die ersten Kräfte am Einsatzort ankamen, schlugen tatsächlich Funken aus dem Kamin eines Wohnhauses.1
Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter die Löscheinheiten Erkelenz und Golkrath-Matzerath sowie der Einsatzführungsdienst.1 Die Feuerwehr packte direkt an: Das brennende Material wurde aus dem Kaminofen entfernt und der Schornstein mithilfe der Drehleiter und speziellem Schornsteinfegerwerkzeug gekehrt.1 Damit wirklich alles sauber ist, wurde zusätzlich der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister hinzugezogen, der den Kamin im Anschluss nochmal checkte.1
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Polizei die Nordpromenade im Bereich der Einsatzstelle voll sperren – das sorgte für leichte Verkehrsbeeinträchtigungen in der Gegend.1 Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz dann beenden.1
Was genau den Kaminbrand ausgelöst hat und wie hoch der entstandene Schaden ist, kann die Feuerwehr aktuell noch nicht sagen.1 Das ist bei solchen Einsätzen keine Seltenheit – meist müssen erst Sachverständige oder eben der Schornsteinfeger genauer draufschauen, bevor klare Aussagen getroffen werden können.
Gerade jetzt, wenn die Temperaturen sinken und überall wieder die Kaminöfen angeworfen werden, häufen sich solche Einsätze. Ein verrußter oder nicht richtig gewarteter Schornstein kann schnell zur Gefahr werden. Deshalb lohnt sich der regelmäßige Check durch den Schornsteinfeger definitiv – nicht nur für die Versicherung, sondern vor allem für die eigene Sicherheit.
Der Einsatz in Erkelenz zeigt mal wieder, wie wichtig eine schnelle und professionelle Reaktion der Feuerwehr ist. Dank des zügigen Eingreifens konnte größerer Schaden offenbar verhindert werden. Ein Dank geht raus an alle Einsatzkräfte, die am Samstagabend ihre Freizeit geopfert haben, um für Sicherheit in der Nordpromenade zu sorgen.
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