Nach dem Zug-Crash in Velbert bleibt die Bahnstrecke Essen-Wuppertal weiter gesperrt. Pendler müssen auf Ersatzbusse umsteigen – alle aktuellen Infos hier.
Eigentlich sollte zum Wochenstart wieder alles normal laufen, aber daraus wird erstmal nichts: Die Bahnstrecke zwischen Essen-Steele und Wuppertal-Vohwinkel bleibt weiterhin gesperrt. Grund dafür ist die Kollision zweier Bauzüge, die wir euch bereits in einem früheren Beitrag gezeigt haben.2 Für alle Pendler auf der S9 heißt es also: Geduld bewahren und weiter auf Ersatzbusse umsteigen.1
Am 7. November krachten bei Velbert-Langenberg zwei Bauzüge während laufender Gleisarbeiten ineinander. Dabei wurde ein Bauarbeiter schwer verletzt, ein weiterer kam mit leichteren Verletzungen davon.2 Durch den Aufprall trat außerdem jede Menge Hydrauliköl aus der Lok des Unfallzuges aus – die Feuerwehr musste mehrere hundert Liter auffangen und war stundenlang im Einsatz.1
Ursprünglich sollte die Strecke in der Nacht zum Montag nach den Bauarbeiten wieder freigegeben werden. Draus wird jetzt nichts. Ein Sprecher der Bahn erklärte gegenüber dem WDR: „Die Strecke ist aufgrund des Unfalls weiterhin gesperrt. Aktuell gehen wir davon aus, dass sich die Wiederinbetriebnahme der Strecke voraussichtlich um wenige Tage verzögert.“1 Was genau das konkret bedeutet, ist noch offen – aber klar ist: Wer die S9 nutzt, sollte definitiv nochmal einen Blick in die Bahn-App werfen, bevor er losfährt.1
Zwischen Essen-Steele und Wuppertal-Vohwinkel sind aktuell weiterhin Ersatzbusse unterwegs, die auch die regulären Bahnhöfe auf der Strecke anfahren.1 Beide beteiligten Bauzüge wurden mittlerweile abgeschleppt, jetzt geht’s an die Reparatur der entstandenen Schäden an der Strecke selbst – und genau das sorgt für die zusätzliche Verzögerung.1
Richtig kurios wird’s, wenn man sich den Fall aus Langenfeld anschaut: Nur wenige Tage vor dem Unfall in Velbert war dort eine Lok mit vier Waggons eines abgestellten Bauzuges kollidiert. Zwei Lokführer konnten sich gerade noch rechtzeitig mit einem Sprung retten.1 Die Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen jetzt in eine ähnliche Richtung: Wie konnten die Züge überhaupt auf stehende Fahrzeuge auffahren?1 Auch zum Unfall in Velbert laufen die Ermittlungen der Bundespolizei nach wie vor.2
Solange die genaue Dauer der Streckensperrung nicht feststeht, bleibt vor allem eins wichtig: aufmerksam bleiben. Anzeigetafeln checken, Bahn-App im Blick behalten und genug Zeit für den Umstieg auf die Ersatzbusse einplanen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zur Wiederinbetriebnahme der Strecke gibt.
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