Unbekannte haben in Wuppertal Zebrastreifen vor Schulen gesprüht, um auf Verkehrssicherheit hinzuweisen.
In einer nächtlichen Aktion haben Unbekannte vor neun Schulen in Wuppertal Zebrastreifen und Hinweisschriften zur Verkehrssicherheit mit bunter Kreide auf die Straßen gesprüht. Die Gruppe, die sich als „Widerstandskollektiv Wuppertal“ bezeichnet, will damit auf die Sicherheit von Schulkindern aufmerksam machen.
Ein Beispiel der Botschaften lautet: „Schulstart braucht Zebras“. Diese wurde vor dem Eingang einer Wuppertaler Schule platziert, und daneben wurde symbolisch ein Zebrastreifen aufgemalt. Laut den Aktivisten ist es wichtig, die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Kinder, zu berücksichtigen, um diese am Schulweg besser zu schützen.
In einer Erklärung des Widerstandskollektivs wird betont, dass eine faire Verteilung des öffentlichen Raums notwendig sei, damit verschiedene Verkehrsteilnehmer die Sicherheitsvorkehrungen nutzen können. Die Eltern, Schulen und Anwohner der betroffenen Gebiete sind aufgefordert, ihre Beobachtungen zu unsicheren Querungen zu melden. Dies soll dazu beitragen, dass Kinder autonom und ohne die Notwendigkeit eines „Eltern-Taxis“ zur Schule gehen können.
Die Aktivisten hoffen, durch ihre Aktion ein Zeichen zu setzen und nachhaltige Veränderungen im städtischen Raum zu fördern.
Quelle: WDR
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