In Moers wurden über 100 Kinder an der Rheinkamp Europaschule eingeschult, ein spannender, aber auch nervenaufreibender Tag für die Neuankömmlinge.
Am ersten Schultag in Moers hatten die mehr als 100 neuen Fünftklässler die Möglichkeit, das Gymnasium Rheinkamp Europaschule zu betreten. Die Aufregung war sowohl unter den Kindern als auch deren Eltern spürbar.
Mia Rütte, eine der neuen Schülerinnen, befand sich in einem besonders angespannten Zustand. „Habe schlecht geschlafen“, berichtete sie ihren Eltern, während sie nervös an den Hänfeln ihres neuen Schulrucksacks zupfte. Um 9:30 Uhr, kurz bevor die Begrüßungsveranstaltung begann, war die Aufregung greifbar; sie blickte umher, suchte nach Bekannten im Gewimmel vor dem Kulturzentrum Rheinkamp.
Der Übergang in die weiterführende Schule kann von gemischten Gefühlen geprägt sein. Diese reichen von Freude über den neuen Lebensabschnitt bis hin zu Ängsten vor neuen Herausforderungen. Die Mutter von Mia, Tina, bestätigte dies: „Bei unserer älteren Tochter haben wir das schon miterlebt, aber es ist immer wieder neu.“ Der Vater, Timo, fügte hinzu: „Wir sind natürlich unglaublich stolz.“
Wie der Kinder- und Jugendpsychiater Christian Engelhardt aus Duisburg erläuterte, führt der Wechsel auf das Gymnasium häufig zu Überforderung. Die Kinder müssen sich erst an neue Lehrer und Mitschüler gewöhnen und sind gleichzeitig mit höheren Erwartungen konfrontiert. Dies kann besonders herausfordernd für Kinder sein, die in der Grundschule gute Noten gewohnt waren.
Bereits am ersten Schultag mussten die neuen Schüler ihr erstes Lied für die Schule lernen, was zwar keine Note nach sich zog, dennoch als kleine Prüfung galt. Mia nahm neben ihrer besten Freundin Amelie am Unterricht teil und sang mit allen anderen Kindern das Schullied, was mit viel Applaus belohnt wurde.
Die Herausforderungen des wechsels zur weiterführenden Schule sind ein wichtiges Thema, das nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern betrifft. Während den ersten Tagen im neuen Umfeld werden sowohl Stolz als auch Unsicherheiten deutlich.
Quellen: WDR, Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort, Studie von Dorthe Petersen und Barbara Asbrand (2014)
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