Ersthelfer-App erklärt: Wie Smartphone-Apps Leben retten – Überblick, Funktionsweise und Ausblick.
Smartphones werden immer häufiger zu lebensrettenden Werkzeugen. Die neue Notruf-App des Bayerischen Roten Kreuzes ruft die 112 direkt an, übermittelt punktgenau Standortdaten und zeigt Erste-Hilfe-Maßnahmen an. Ergänzend alarmieren spezialisierte Ersthelfer-Apps medizinisch qualifizierte Personen in unmittelbarer Nähe zum Notfall.
Die Notruf-App des BRK verbindet:
• Direkten Anruf bei der 112.
• Automatische Übertragung des exakten Standorts in teilnehmenden Regionen Bayerns (BRK).
• In-App-Anleitungen für Erste Hilfe.
Ersthelfer-Apps alarmieren registrierte Helfer:
• Mobile Retter: Medizinisch qualifizierte Personen werden gezielt zum Einsatzort geführt (Mobile Retter).
• Region der Lebensretter: App-basiertes System für unmittelbare Nähe zum Notfall (Region der Lebensretter e.V.).
• Reziproke Ersthelferalarmierung: Anbieterübergreifende Plattform für grenzüberschreitende Alarmierung (Steiger-Stiftung).
Zwischen dem Notrufabsetzen und dem Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen oft lebenswichtige Minuten. Ersthelfer-Apps schließen diese Lücke, indem sie nahegelegene, geschulte Helfer schnell zum Einsatzort führen. Studien zeigen, dass die Überlebenschancen nach Herzstillstand steigen, wenn umgehend mit Reanimation begonnen wird.
Eine landesweite Ersthelfer-App für Nordrhein-Westfalen ist bisher nicht zentral verfügbar. Interessierte können auf der deutschlandweiten Übersichtskarte nach lokalen Systemen suchen und sich registrieren (GRC Übersichtskarte).
Experten fordern den weiteren Ausbau app-basierter Ersthelfersysteme und eine einheitliche Plattform für grenzübergreifende Alarmierung. Die Kombination aus Notruf-App und Ersthelfer-Alarmierung könnte künftig flächendeckend Leben retten und die Rettungskette entscheidend verkürzen.
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