Einsatzkräfte waren wegen eines vermuteten Schornsteinbrandes alarmiert worden.
Am Donnerstagabend, den 11. Dezember 2025, wurden Feuerwehr und Polizei gegen 18 Uhr wegen eines vermuteten Schornsteinbrandes in die Bahnhofstraße gerufen. Vor Ort weigerte sich ein 87-jähriger Mann, den Einsatzkräften Zutritt zu seinem Haus zu gewähren, um die Situation zu überprüfen und Gefahren für die Bewohner sowie die Nachbarn auszuschließen.
Da der Senior sich gegen die Maßnahmen der Polizei sperrte, musste er überwältigt werden. Ihm wurden vorübergehend Handfesseln angelegt, damit die Feuerwehr ihre Arbeit durchführen konnte. Schließlich stellte sich heraus, dass es zwar keinen Brand gab, jedoch die Brandstätte im Haus unsachgemäß betrieben wurde, was eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Der Mann wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Im Verlauf des Einsatzes drang der 53-jährige Sohn des Seniors in den abgesperrten Bereich ein und versuchte, einen Polizisten körperlich anzugreifen. Er wurde ebenfalls zu Boden gebracht und leistete massiv Widerstand, sodass mehrere Einsatzkräfte ihn fixieren und Handfesseln anlegen mussten. Bei diesen Auseinandersetzungen erlitten zwei Polizisten leichte Verletzungen, aber auch der Sohn blieb nicht ohne Blessuren. Nach den Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Beide, der Senior und sein Sohn, müssen mit Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
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