In der Silvesternacht zählte die Polizei im Rhein-Erft-Kreis insgesamt 204 Einsätze, 39 weniger als im Vorjahr.
In der Silvesternacht von Mittwoch, den 31. Dezember 2025, 18 Uhr bis Donnerstag, den 1. Januar 2026, 6 Uhr, verzeichnete die Polizei im Rhein-Erft-Kreis insgesamt 204 Einsätze. Dies entspricht einem Rückgang von 39 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr, als 243 Einsätze gemeldet wurden.
Die Polizei wurde in diesem Zeitraum unter anderem zu 19 Ruhestörungen, 15 Sachbeschädigungen und 10 Körperverletzungsdelikten gerufen. Die Anzahl der Einsätze wegen Körperverletzungen verringerte sich um zwei im Vergleich zum Vorjahr.
In Brühl wurde ein Polizeibeamter durch Feuerwerkskörper leicht verletzt, während im Bereich der Dresdener Straße und Leipziger Straße Unbekannte Feuerwerksraketen auf Polizeibeamte abfeuerten. Eine Rakete traf einen Beamten am Kopf, er konnte jedoch nach ambulanter Behandlung im Dienst bleiben.
In Kerpen entzündete ein Feuerwerkskörper, der durch ein offenstehendes Fenster flog, einen Brand in einem Gebäude an der Straße „Zum Wolfsberg“. Feuerwehrkräfte retteten zwei Frauen, die eine 52-Jährige musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Zufolge der Ermittlungen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Des Weiteren gab es am frühen Morgen einen Verkehrsunfall an einem Kreisverkehr, bei dem ein Fahrzeug überschlug. Der 28-jährige Fahrer und vier Insassen wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und eine Verkehrsunfallanzeige wurde erstellt.
In Bergheim mussten Polizeibeamte zu einem Sachschaden an einem Zigarettenautomaten ausrücken, der laut Zeugen durch drei unbekannte Personen beschädigt worden war. Die Täter konnten jedoch entkommen.
Bei einem weiteren Vorfall in Bedburg wurde ein 23-jähriger Autofahrer angehalten, nachdem sein Fahrzeug in ein Feld geraten war. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 1 Promille, was zu einer Blutprobe und einer Strafanzeige führte.
Die genannten Einsätze sind vorläufig und es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Anzeigen bei der Polizei eingehen oder die Delikte neu bewertet werden. Eine umfassende Auswertung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt nach weiteren Ermittlungen.
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