Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Hagen bezog widerrechtlich Strom von seinen Nachbarn. Die Polizei ermittelt.
In einem Mehrfamilienhaus an der Dreieckstraße in Hagen-Altenhagen wurde ein ungewöhnlicher Fall von Stromdiebstahl festgestellt. Bei einem Einsatz am Mittwoch, den 07. Januar 2026, entdeckten Polizeibeamte, dass ein 47-jähriger Bewohner ohne Erlaubnis Strom von der Nachbarwohnung bezog. Der Täter hatte ein Verlängerungskabel an eine Steckdose im Kellerraum seiner Nachbarn angeschlossen und das Kabel durch ein Fenster in seine Wohnung geleitet.
Als die Einsatzkräfte den Mann mit den Vorwürfen konfrontierten, behauptete er, die Nachbarn um Erlaubnis gebeten zu haben. Jedoch teilten die betroffenen Nachbarn den Polizisten mit, dass sie nichts von der Nutzung ihres Stroms wussten und sich bereits über eine unerwartet hohe Stromrechnung wunderten.
Die Polizeibeamten konnten nicht feststellen, wie lange der Bewohner den Strom widerrechtlich entzogen hatte, und es wurde auch keine Schätzung des finanziellen Schadens vorgenommen. Die Beamten fertigten eine Anzeige, und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Es wird nun wegen des Verdachts der Entziehung elektrischer Energie ermittelt.
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