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Jagdunfälle: Schwerer Unfall in Niedersachsen und Warburg
12. Januar 2026

Zwei schwere Jagdunfälle in Niedersachsen und Warburg zeigen die Risiken der Jagd auf.

Anfang Januar 2026 kam es in Niedersachsen und im Kreis Paderborn zu zwei schweren Jagdunfällen. In Niedersachsen wurde eine 58-jährige Spaziergängerin von einem 77-jährigen Jäger verletzt, in Warburg starb ein 23-Jähriger.

Die Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit bei der Jagdausübung auf.

Worum es geht

In weniger als einer Woche ereigneten sich zwei teils folgenschwere Jagdunfälle. Ein Missverständnis führte in Niedersachsen zur Verwechslung von Menschen mit Wildtieren, im Kreis Paderborn endete eine Schussabgabe tödlich.

Die wichtigsten Fakten

  • Ein 77-jähriger Hobbyjäger verwechselte im Januar 2026 in Niedersachsen eine Gruppe Spaziergänger mit Wildtieren. Eine 58-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt (Initiative zur Abschaffung der Jagd).
  • Am 10. Januar 2026 starb ein 23-jähriger Mann aus dem Kreis Paderborn bei einem Jagdunfall im Bereich Warburg. Er wurde offenbar durch eine Fehlfunktion oder Fehleinschätzung tödlich getroffen (Radio Hochstift, Radio Bielefeld).

Hintergrund

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd führt solche Unfälle als Beispiele für die Risiken und Gefahren der Jagdausübung an. Kritiker fordern strengere Kontrollen, umfangreichere Schulungen und technische Sicherungen.

Einordnung für NRW

Der tödliche Zusammenstoß bei Warburg verdeutlicht, dass auch in Nordrhein-Westfalen die Sicherheit bei der Jagdausübung nicht garantiert ist. Regionen mit dichter Besiedlung und häufigen Freizeitnutzungen von Wäldern und Feldern sind besonders betroffen.

Ausblick

Nach den jüngsten Vorfällen werden Stimmen laut, die eine Reform des Jagdrechts oder eine Verschärfung von Schulungs- und Sicherheitsanforderungen fordern. Vertreter der Initiative zur Abschaffung der Jagd drängen sogar auf eine Debatte über eine grundsätzliche Abschaffung der Jagd.

Quellen

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