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Wohnungsbau in NRW: Genehmigungen steigen moderat, Mangel bleibt
15. Januar 2026

Wohnungsbau NRW: Genehmigungen steigen 2025 nur moderat – Wohnungsmangel bleibt weiterhin groß.

In Nordrhein-Westfalen wurden zwischen Januar und September 2025 insgesamt 31.672 neue Wohnungen genehmigt. Das bedeutet einen Zuwachs von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dennoch bleibt die Wohnungsknappheit insbesondere bei Mietwohnungen ein zentrales Problem.

Worum es geht

Die aktuellen Zahlen zeigen zwar eine leichte Erholung bei den Baugenehmigungen in NRW. Besonders Mietwohnungsbau bleibt aber annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Laut VdW Rheinland Westfalen ist der Anstieg vor allem auf neue Einfamilienhäuser zurückzuführen, während dringend benötigte Mietwohnungen kaum mehr realisiert werden.

Die wichtigsten Fakten

Von den genehmigten 31.672 Wohnungen entfallen 5.277 zusätzliche Einheiten auf Einfamilienhäuser. Im klassischen Mietwohnungsbau wurden 17.118 Wohnungen genehmigt – nur 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wohnungswirtschaft fordert daher weitere Anstrengungen und konstante Förderprogramme, um den angespannten Markt zu entlasten.

Hintergrund

Die Wohnungsunternehmen setzen auf innovative Bauweisen und nutzen bestehende Förderprogramme, um den Neubau bezahlbar zu halten. Besonders der Gebäudetyp E wird von der Branche begrüßt, jedoch wird eine raschere Umsetzung von der Politik eingefordert. Die Landesförderung bleibt essenziell: 2024 wurden 2,3 Milliarden Euro für die Schaffung und Modernisierung von 12.847 Wohnungen bewilligt, davon 6.726 für Neubauten.

Einordnung für NRW

Obwohl mehr Genehmigungen gemeldet werden, verändert sich die Lage für Wohnungssuchende in NRW noch nicht grundlegend. Die Zahl neuer Mietwohnungen stagniert, während der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hoch bleibt. Die Branche sieht Handlungsbedarf bei Bund und Land, vor allem hinsichtlich schnellerer politischer Umsetzungen und gesicherter Förderung.

Ausblick

Der leichte Anstieg der Baugenehmigungen macht Hoffnung, reicht jedoch nicht aus, um die angespannte Lage auf dem nordrhein-westfälischen Wohnungsmarkt deutlich zu entspannen. Die Forderung der Branche: Mehr Tempo bei gesetzlichen Anpassungen und eine stabile Förderung, damit mehr bezahlbare Mietwohnungen entstehen können.

Quellen

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