18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve waren zu Besuch im Forschungszentrum Jülich.
Am Samstag, dem 20. Dezember, unternahmen 18 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve eine Exkursion zum Forschungszentrum Jülich. Diese Ausfahrt bildete einen wichtigen Bestandteil der Jahresexkursion des CBRN-Zuges und konzentrierte sich auf den Umgang mit radioaktiven Strahlern.
Die Teilnehmer wurden zu Beginn von Mitgliedern der Werkfeuerwehr des Forschungszentrums empfangen. Nach einer ersten Vorstellung des Zentrums und der Arbeitsweisen der Werkfeuerwehr lag der Schwerpunkt auf einem Übungsszenario, das den Umgang mit radioaktiven Stoffen thematisierte. Die Mitglieder des CBRN-Zuges führten eine praxisnahe Übung durch, bei der sie mit verschiedenen Messtechniken echte radioaktive Strahler lokalisieren sollten.
Am frühen Morgen, bereits um 6:15 Uhr, starteten die Feuerwehrleute mit vier Mannschaftstransportwagen Richtung Jülich. Nach der theoretischen Einführung begaben sie sich in Gruppen auf die Suche, wobei sie ihre Strategien und Techniken zur Lokalisierung der Strahler erprobten. Die Übung ermöglichte es ihnen, verschiedene Herangehensweisen zu testen und erfolgreich beide Strahler zu finden.
Im Anschluss an die Übungen erhielten die Einsatzkräfte eine geführte Rundfahrt durch das Forschungszentrum, bei der sie unter anderem die Supercomputer und ehemaligen Forschungsreaktoren besichtigen konnten. Auch der Besuch der Feuerwache sowie der Atemschutzwerkstatt standen auf dem Programm.
Der CBRN-Zug der Feuerwehr Kleve ist eine spezialisierte Einheit, die sich mit chemischen, biologischen und radioaktiven Gefahrstoffen befasst. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und werden regelmäßig in diesen speziellen Einsatzbereichen geschult.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!