Einsatz der Feuerwehr Essen nach Brand auf Baustelle. Absturzgefahr erschwert Löschmaßnahmen.
Am 21. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Essen um 15:36 Uhr zu einem Brandereignis an der Stinnestraße im Stadtteil Karnap alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass im ersten Obergeschoss eines Anbaus ein Feuer ausgebrochen war, begleitet von starker Rauchentwicklung.
Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich mehrere Personen im Gebäude, die bereits eigene Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen hatten. Diese blieben jedoch erfolglos. Der Brand brach offenbar während Renovierungsarbeiten aus. Zwei Arbeiter wurden durch den Rettungsdienst untersucht, lehnten jedoch eine Krankenhausaufnahme ab.
Das Feuer breitete sich schnell in den Deckenkonstruktionen aus, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Auf der Baustelle gab es durch offene Decken erhebliche Absturzgefahr für die Einsatzkräfte. Ein Löschangriff über eine Drehleiter war aufgrund der dichten Bebauung nicht möglich. Der Dachstuhl des Anbaus brannte vollständig durch, was das Ablöschen der brennenden Dämmung erforderte.
Einige Bereiche des Gebäudes konnten jedoch nicht von innen abgesucht werden. Daher verschaffte sich die Feuerwehr über Leitern Zugang zu weiteren Teilen des Gebäudekomplexes. Um angrenzende Gebäude zu schützen, wurde eine Riegelstellung eingerichtet. Zusätzlich kamen eine Drohne und eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um die Dachhaut zu kontrollieren.
Insgesamt waren drei Trupps mit drei C-Rohren im Einsatz. Der Gasanschluss wurde abgeschiebert und das Gebäude stromlos geschaltet. Außerdem wurden Lüftungsmaßnahmen ergriffen. Während des Einsatzes übernahm die Freiwillige Feuerwehr Katernberg die Besetzung der Wache in Altenessen, um den Brandschutz im Stadtgebiet aufrechtzuerhalten. Um 21:00 Uhr fand eine Brandnachschau statt, und der Einsatz wurde um 21:30 Uhr offiziell beendet.
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