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Iran-Proteste 2026: Gewalt, Todesopfer und die Forderung nach Konsequenzen
24. Januar 2026

Iran-Proteste 2026: Tausende Todesopfer und massive Gewalt. Amnesty fordert internationale Konsequenzen. Alle Fakten im Überblick.

Die Proteste im Iran ziehen seit Ende Dezember 2025 weltweit Aufmerksamkeit auf sich. Während Demonstrierende einen politischen Wandel fordern, reagieren die iranischen Sicherheitskräfte mit beispielloser Härte. Die Zahl der Todesopfer geht in die Tausende, darunter auch Unbeteiligte und Kinder.

Worum es geht

Landesweite Massenproteste haben Iran seit Ende Dezember 2025 erfasst. Auslöser war der Protest gegen eine massive Wirtschaftskrise. Die Bewegung wuchs rasch und richtete sich bald gegen die jahrzehntelange Unterdrückung durch die Islamische Republik. Sicherheitskräfte antworteten mit scharfer Munition, Schrotflinten, Tränengas und Wasserwerfern – auch in Krankenhäusern und gegen Familien und Minderjährige. Amnesty International spricht hier von willkürlicher und systematischer Gewalt.Amnesty International

Die wichtigsten Fakten

Die Gesamtopferzahlen steigen weiter. Laut aktuellen Schätzungen sind bis zu 5.000 Menschen ums Leben gekommen.euronews Im Zeitraum vom 31. Dezember 2025 bis 3. Januar 2026 dokumentierte Amnesty International mindestens 28 Tote, darunter auch Kinder.Amnesty International Die Gewalt konzentrierte sich besonders auf Gebiete ethnischer Minderheiten, wie in Lorestan und Ilam.

Hintergrund

Die jüngste Protestwelle im Iran ist die stärkste seit Beginn der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung von 2022. Das Vorgehen iranischer Behörden ist geprägt von systematischer Straflosigkeit. Neben den Tötungen werden Hunderte, darunter Kinder ab 14 Jahren, willkürlich inhaftiert oder verschwinden lassen.Amnesty International Auch die Angriffe auf Krankenhäuser stellen eine neue Eskalation dar.

Einordnung für NRW

Die Ereignisse im Iran werden auch in Nordrhein-Westfalen aufmerksam verfolgt. Viele Menschen in NRW haben persönliche oder familiäre Verbindungen in die Region. Menschenrechtsorganisationen und Bürgerinnen und Bürger fordern entschlossenes internationales Handeln und zeigen sich solidarisch mit der Protestbewegung.

Ausblick

Die internationale Gemeinschaft steht vor der Aufgabe, auf die Gewalt im Iran zu reagieren. Amnesty International fordert das sofortige Ende des Blutvergießens sowie Ermittlungen nach dem Prinzip der universellen Gerichtsbarkeit. Es brauche internationale Haftbefehle gegen Verantwortliche, so der Appell.Amnesty International

Quellen

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