Anschlag auf AfD-Büro in Gummersbach: Staatsschutz ermittelt nach Angriff mit Stein und Farbe. Alle Details zum Vorfall jetzt bei Antenne NRW.
In Gummersbach-Vollmerhausen ist es am Mittwochabend, den 21. Januar 2026, zu einem Anschlag auf das Parteibüro der AfD gekommen. Unbekannte Täter warfen zunächst einen Stein durch die Fensterscheibe des Büros und schleuderten anschließend Farbbeutel in das Gebäude. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat gegen 20:20 Uhr. Zunächst wurde eine Fensterscheibe eingeworfen, im Anschluss wurden Farbbeutel in das Innere des Gebäudes geworfen. Dabei wurden sowohl Teile des Mobiliars als auch der Fußboden beschädigt. Die zerstörten Glasscheiben wurden mit Brettern provisorisch abgedeckt (Oberberg-Aktuell).
Zeugen berichteten gegenüber der Polizei, dass sie mehrere flüchtige Personen in der Nähe des Tatorts gesehen haben. Eine genauere Täterbeschreibung liegt allerdings bislang nicht vor. Die Polizei ermittelt derzeit wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt der Staatsschutz der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221/22 90 entgegen (Rundschau Online).
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Es gibt keine Angaben zu einem Bekennerschreiben oder Motiven der Täter. Die Ermittlungen des Staatsschutzes konzentrieren sich auf die Klärung des Tathergangs und die Identifizierung der Verantwortlichen. Politisch motivierte Angriffe auf Parteibüros rücken seit Längerem immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.
Der Anschlag in Gummersbach reiht sich in eine Serie von Attacken gegen Parteibüros und Politiker in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland ein. Solche Taten werden vom Staatsschutz besonders verfolgt, da sie nicht nur Sachbeschädigung darstellen, sondern häufig ein Angriff auf das demokratische System sind.
Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Täter schnellstmöglich zu ermitteln. Bis zur Aufklärung bleibt das AfD-Büro in Gummersbach vorübergehend notdürftig gesichert. Der Staatsschutz wird zur Aufklärung des Falls weiterhin Spezialisten einsetzen und etwaigen Hinweisen nachgehen.
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