Ein Sportwagenfahrer hat auf der A2 bei Dortmund einen Unfall verursacht.
Am 24. Januar gegen 13:03 Uhr ereignete sich auf der A2 in Richtung Hannover, in Höhe des Rastplatzes „Stettin“, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Der Unfallverursacher, ein 27-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel, war mit seinem leistungsstarken Sportwagen auf Sommerreifen unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt herrschten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, und die Fahrbahn war feucht.
Der 27-Jährige fuhr auf dem linken Fahrstreifen, als er in einer rechtsdrehenden Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Sportwagen schlingerte und kollidierte schließlich mit der Betonschutzwand. Das Fahrzeug drehte sich mehrfach um die eigene Achse und stieß mit einem Lkw zusammen. Ein dritter Autofahrer, ein 28-Jähriger aus Hilden, versuchte zu bremsen, stieß aber ebenfalls mit der Schutzwand zusammen. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Bei dem Unfall wurden der Sportwagenfahrer und der 28-jährige BMW-Fahrer leicht verletzt, während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb. Der Sachschaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Sommerreifen des Sportwagens nur geringfügig über der gesetzlichen Profiltiefe lagen. Die Ermittlungen zur Unfallursache, insbesondere im Hinblick auf die Kombination aus Reifen und Witterungsbedingungen, sind noch im Gange.
In den kommenden Wochen müssen sich Autofahrer weiterhin auf Temperaturen um den Gefrierpunkt einstellen. Es besteht die Pflicht, bei winterlichen Bedingungen geeignete Reifen zu nutzen, um Bußgelder und Punkte im Fahreignungsregister zu vermeiden.
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