Ein Fahrer versuchte sich in Gelsenkirchen einer Verkehrskontrolle zu entziehen und führte eine Verfolgungsfahrt durch.
Ein Fahrzeugführer hat am Freitagabend, den 23. Januar 2026, in Gelsenkirchen-Horst versucht, sich einer geplanten Verkehrskontrolle zu entziehen. Gegen 18 Uhr fiel der Peugeot eines 26-jährigen Mannes aus Essen den Einsatzkräften auf der Strundenstraße auf. Als ein Streifenwagen sich hinter das Fahrzeug einordnete, beschleunigte der Fahrer und ignorierte die Anhaltesignale der Polizei. Die Fahrt setzte er mit überhöhter Geschwindigkeit fort und missachtete Verkehrsregeln, bis er schließlich auf der Markenstraße abrupt anhielt.
Nachdem die beiden Insassen im Fahrzeug blieben, wurde der Fahrer von einem Polizisten aus dem Auto gezogen, während der Beifahrer, ein 21-jähriger Gelsenkirchener, ebenfalls aufgefordert wurde, auszusteigen. Um eine Flucht zu verhindern, wurden beide Personen gefesselt. Der Beifahrer konnte nach Klärung seiner Identität direkt vor Ort entlassen werden.
Da der Verdacht bestand, dass der Fahrer falsche Angaben zu seiner Identität gemacht hatte und möglicherweise Drogen konsumiert hatte, wurde er zur Identitätsfeststellung und zur Blutentnahme mit zur Wache genommen. Einen freiwilligen Drogenvortest hatte der Fahrer zuvor abgelehnt. Auf der Wache stellte sich heraus, dass es sich um einen 26-jährigen Mann aus Essen handelte. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden, da es eine Verkehrsbehinderung darstellte.
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