Blindgänger in Ratingen entdeckt: Was Anwohner zu Evakuierung und aktuellen Maßnahmen wissen müssen.
In der Innenstadt von Ratingen wurde bei Bauarbeiten an der Angerstraße ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Experten überprüfen die Lage und bereiten mögliche Evakuierungsmaßnahmen vor.
Ermittelt und bestätigt wurde der Verdacht eines Blindgängers während Bauvorbereitungen. Im Umkreis von 300 bis 600 Metern um den Fundort muss mit einer Räumung gerechnet werden. Besonders betroffen sind die St.-Marien-Senioreneinrichtungen. Die Stadt Ratingen richtet für Betroffene eine Anlaufstelle in der Stadthalle an der Schützenstraße ein. Für Transporthilfen steht eine Hotline unter 02102 550-3217 sowie die E-Mail-Adresse blindgaenger@feuerwehr-ratingen.de zur Verfügung. Antenne NRW, Lokalkompass
Gerade in Nordrhein-Westfalen werden noch häufig Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Spezialisierte Kampfmittelbeseitigungsdienste prüfen gefährliche Funde und entscheiden über die Notwendigkeit einer Entschärfung. Ist ein Einsatz erforderlich, werden großflächige Evakuierungen und Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet, um Schäden zu verhindern. Stadt Ratingen
Wie in vergleichbaren Fällen im Land steht der Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur im Vordergrund. Neben Anwohnern werden insbesondere Seniorenheime, Kitas und andere sensible Einrichtungen besonders betreut. Für Ratingen liegt der Fokus nun auf den Bewohnern rund um die Angerstraße und den Einrichtungen für Ältere. Radio Neandertal
Die Untersuchung des Blindgängers erfolgte planmäßig am 26. Januar. Im Anschluss wird entschieden, ob eine sofortige Räumung des betroffenen Bereichs erforderlich ist. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf kurzfristige Sicherheitsmaßnahmen vorzubereiten und bei Bedarf die eingerichteten Kontaktwege zu nutzen. Die Stadt Ratingen informiert laufend über interne und externe Kanäle. deinhilden.de
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