Ein 29-Jähriger wollte sein beschlagnahmtes Messer zurück und attackierte daraufhin die Bundespolizei.
Am 27. Januar kam ein 29-jähriger Mann an die Wache der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof und forderte die Herausgabe seines zuvor beschlagnahmten Messers. Nachdem die Beamten seine Identität festgestellt hatten, teilten sie ihm mit, dass er das Messer vorerst nicht zurückbekommen könne.
Der Mann verhielt sich daraufhin aggressiv und hinterließ Müll im Schleusenbereich der Wache. Nachdem er unkooperativ blieb, erhielten die Beamten Kenntnis, dass sie gezwungen wären, einen Platzverweis durchzusetzen. Auf diese Aufforderung reagierte der Mann mit Widerstand, woraufhin die Beamten physische Gewalt anwenden mussten, um ihn zu kontrollieren.
Obwohl die Einsatzkräfte ihn schließlich zu Boden bringen konnten, leistete er weiterhin heftigen Widerstand. Dabei erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Der Vorfall endete damit, dass der Mann den Hauptbahnhof verließ, nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Körperverletzung aufgenommen.
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