Im NRW-Nahverkehr drohen Warnstreiks – Köln betroffen. Was Fahrgäste jetzt wissen müssen, aktuelle Infos zum Tarifkonflikt.
Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen nutzen täglich Busse und Bahnen. Doch im anhaltenden Tarifkonflikt um den kommunalen Nahverkehr drohen in den kommenden Wochen massive Ausfälle – betroffen sind nahezu alle großen Verkehrsbetriebe im Land, darunter auch Köln.
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Die Gewerkschaft Verdi NRW verstärkt den Druck auf die Arbeitgeber und schließt Warnstreiks noch vor der nächsten Verhandlungsrunde am 2. März ausdrücklich nicht aus. Das Ziel: Verbesserungen bei Arbeitszeiten und Zuschlägen im kommunalen Nahverkehr.
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Rund 30.000 Beschäftigte in über 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW – darunter Köln, Düsseldorf, Duisburg und viele weitere Großstädte – sind von dem Konflikt betroffen. Die Aachener ASEAG ist eine der wenigen Ausnahmen.
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Die erste Tarifverhandlungsrunde am 21. Januar blieb ohne Ergebnis. Laut Verdi NRW habe die Arbeitgeberseite noch kein Angebot vorgelegt, obwohl Forderungen seit November bekannt seien. Die Forderungen beinhalten die Verkürzung der Wochenarbeitszeit (aktuell 39 Stunden) bei vollem Lohnausgleich sowie höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit und längere Ruhezeiten zwischen den Schichten.
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Bleiben Busse und Bahnen in den Depots, hätte das drastische Folgen – besonders in den Großstädten. Ein ähnlicher Tarifkonflikt hatte zuletzt zu mehrtägigen Ausfällen im Nahverkehr geführt. Die Gewerkschaft sieht spürbare Verbesserungen als Voraussetzung zur Behebung des Personalmangels und fordert gleichzeitig mehr Investitionen in Infrastruktur und Personal.
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Ob und wann es zu Warnstreiks kommt, ist offen. Verdi NRW hält Arbeitsniederlegungen jedoch bereits in den kommenden Wochen für möglich, sollte es vor der zweiten Verhandlungsrunde am 2. März zu keiner Annäherung kommen.
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