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Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben: Ein Blick zurück
1. Februar 2026

Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin der CDU, gestorben – Nachruf auf eine prägende Politikerin.

Die CDU-Politikerin Rita Süssmuth ist tot. Die ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin starb im Alter von 88 Jahren. Süssmuth prägte die deutsche Politik über Jahrzehnte und bleibt insbesondere als Vorkämpferin für eine moderne, tolerante Gesellschaft in Erinnerung. Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte ihre Verdienste ausdrücklich.

Worum es geht

Am 1. Februar 2026 wurde bekannt, dass Rita Süssmuth verstorben ist. Die Nachricht löste bundesweit Trauer und große Anerkennung für die Lebensleistung der Christdemokratin aus. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hoben ihr politisches und gesellschaftliches Engagement hervor.
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Die wichtigsten Fakten

Rita Süssmuth wurde 1937 in Wuppertal geboren. Nach einer akademischen Laufbahn mit Professur in Erziehungswissenschaften trat sie 1981 in die CDU ein. 1985 übernahm sie das Amt der Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Ein Jahr später wurde sie Deutschlands erste Bundesfrauenministerin. Von 1988 bis 1998 war sie die zweite Frau an der Spitze des Bundestages.
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Hintergrund

Süssmuth setzte sich für Toleranz, Weltoffenheit und insbesondere für Frauenrechte ein. Sie war maßgeblich an der Reform des Abtreibungsparagrafen 218 beteiligt und engagierte sich für Aids-Kranke. Auch nach ihrer politischen Karriere blieb sie in zahlreichen Institutionen aktiv, etwa als Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts und des Volkshochschulverbandes.

Die Bedeutung für Deutschland und NRW

Ihr Wirken hat nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in Nordrhein-Westfalen viele Frauen und politisch engagierte Menschen inspiriert. Die Themen Chancengleichheit, Mitbestimmung und Toleranz, für die sie stand, bleiben aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten erhalten.

Ausblick

Rita Süssmuths Tod markiert das Ende einer Ära, ihr Vermächtnis bleibt jedoch präsent. Die heute von ihr gesetzten Impulse für eine offene und faire Gesellschaft werden von politischen wie zivilgesellschaftlichen Akteuren weitergetragen.

Quellen

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