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Trödelmarkt in Godorf: Anwohner klagen über Parkplatzchaos und Lärm
4. Februar 2026

Trödelmarkt Godorf: Parkprobleme, Lärm und Müll sorgen für Ärger bei Anwohnern. Petition und Bürgerversammlung geplant.

Worum es geht

Im Kölner Stadtteil Godorf sorgen die regelmäßigen Trödelmärkte auf den Parkplätzen von Ikea und Metro für große Unruhe unter den Anwohnern. Zuletzt eskalierten die Parkprobleme und der Unmut in der Nachbarschaft wächst.

Die wichtigsten Fakten

Am Wochenende ist rund um die Trödelstandorte gefühlt jeder Platz im Stadtteil zugeparkt, von Garagen über Einfahrten bis hin zu Bürgersteigen und Grünflächen. Die meisten Besucher kommen laut Anwohnern mit auswärtigen Kennzeichen. Ein Rückstau zieht sich häufig bis zu den Autobahnabfahrten. Parkplätze auf dem Ikea-Gelände wären vorhanden, doch das Parkhaus kostet fünf Euro am Sonntag, was kaum jemand bezahlt. Viele Anwohner fordern eine bessere Steuerung des Parkraums und ein schlüssiges Konzept vom Veranstalter.

Hintergrund

Seit der Trödelmarkt im benachbarten Porz wegfiel, findet der Godorfer Markt nicht nur einmal im Monat, sondern im 14-tägigen Wechsel auf dem Ikea- oder Metro-Parkplatz statt. Die lokale Interessengemeinschaft „Goding“ sieht dabei einen starken Anstieg der Besucher und eine Verschärfung der Situation. Neben zugeparkten Straßen werden vermehrt Lärmbelastung und Vermüllung, darunter zurückgelassene Einkaufswagen, beklagt.

Einordnung für NRW

Auch der angrenzende Ortsteil Immendorf ist betroffen. Laut Anwohnern und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins „Goding“, Mirko Hertel, wurden Lösungen wie Anwohnerausweise und temporäre Straßensperrungen am Godorfer Kirchweg ins Gespräch gebracht. Selbst die Polizei kommt laut Angaben der Betroffenen häufig ohne Signal nicht mehr durch. Mit über 300 Unterschriften haben Bürger eine Petition auf den Weg gebracht, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Ausblick

Am Dienstag, 3. Februar, um 18 Uhr, findet in der Johannes-Gutenberg-Realschule eine Bürgerversammlung statt. Dabei kommen nicht nur Anwohner, sondern auch Gewerbetreibende und der Veranstalter Melan zu Wort. Die Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller wird die Petition entgegennehmen. Ziel ist es, konstruktive Lösungen für das Verkehrs- und Müllproblem zu finden und die Belange der Anwohner besser zu berücksichtigen.

Quellen

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