Neue Anlaufstelle für Obdachlose in Neuss eröffnet – wichtige Hilfe und Tagesaufenthalt in der Innenstadt.
In Neuss entsteht eine neue Anlaufstelle für obdachlose Menschen. Die Einrichtung befindet sich in den Räumen einer ehemaligen Shishabar an der Adolf-Flecken-Straße und bietet künftig einen geschützten Tagesaufenthalt. Die Stadt Neuss verfolgt damit das Ziel, sowohl die Lebenslage der Wohnungslosen als auch das Miteinander in der Innenstadt zu verbessern (news894.de).
Die neue Tagesstätte für Obdachlose in Neuss ist ein Pilotprojekt. Wohnungslose können sich tagsüber aufhalten und persönliche Dinge sicher lagern. Es gibt Aufenthaltsräume, eine Küche und Räume für Beratungsgespräche.
Laut Stadt ist es möglich, unter Aufsicht geringe Mengen Alkohol zu konsumieren. Die Caritas bezeichnet das Vorhaben als „Experiment“, da es vergleichbare Angebote zuvor kaum gab. Die Maßnahme beginnt nach einer Infoveranstaltung für Anwohner am 4. Februar und soll im Mai oder Juni starten (news894.de).
Bürgermeister Reiner Breuer bezeichnet die neue Anlaufstelle als Innenstadt-Stärkungsprojekt. Die Entscheidung für den Standort fiel nach längerer Diskussion. Vor der Eröffnung wurden die Anwohner einbezogen (SPD Neuss).
Solche Einrichtungen, in denen obdachlose Menschen tagsüber verweilen können und auch die Möglichkeit zum beaufsichtigten Alkoholkonsum haben, sind bisher in NRW selten. Das Projekt könnte Modellcharakter entwickeln.
Ziel der Stadt und der Caritas ist es, die Situation in der Innenstadt zu entspannen und Wohnungslose besser zu unterstützen. Die Entwicklung des Angebots wird von der Caritas eng begleitet, ein Start ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen.
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