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Modernisierung Bahnhof Gruiten: Infobedarf der Bürger wächst
8. Februar 2026

Modernisierung Bahnhof Gruiten: Bürger fordern mehr Infos und bessere Kommunikation rund um die geplanten Bauarbeiten.

Worum es geht

Die geplante Modernisierung des Bahnhofs Gruiten im Rahmen der Generalsanierung der Bahnstrecke Hagen–Wuppertal–Köln sorgt für viele Fragen bei Bürgerinnen und Bürgern. Insbesondere fehlen bislang umfassende Informationen zum Ablauf und zu den Belastungen für Pendler und Anwohner. Die CDU-Fraktion Haan äußert Kritik an der mangelhaften Kommunikation seitens der Deutschen Bahn und fordert mehr Transparenz.

Die wichtigsten Fakten

Vorgesehen ist eine Modernisierung der Verkehrsstation Haan-Gruiten inklusive Bau einer Personenüberführung im Jahr 2026. Bereits ab dem 3. November 2025 wurde der nördliche P&R-Parkplatz inklusive Wanderparkplatz für die Baustelleneinrichtung fast vollständig gesperrt. Hunderte Pendler wurden davon mit sehr kurzem Vorlauf überrascht, wobei alternative Parkmöglichkeiten nicht genannt wurden. Auch kam es zu unangekündigten Baumfällarbeiten am Bahnhof.

Hintergrund

Laut CDU Haan wurde die Modernisierungsmaßnahme in der Ratssitzung am 28.10.2025 thematisiert. Das Eisenbahn-Bundesamt habe aber bislang keine Informationsvorlage freigegeben, daher fehlen aktuelle und detaillierte Informationen zum geplanten Ablauf. Betroffen von den Einschränkungen sind nicht nur Pendler, sondern auch Anwohner der umliegenden Straßen wie Kastanienweg, das Baumviertel sowie Teile der Thunbuschstraße und der Bahnstraße.

Einordnung für NRW

Gerade bei Bauprojekten dieser Größenordnung ist eine frühzeitige und transparente Kommunikation besonders wichtig, wie die Situation in Gruiten zeigt. Fehlende oder späte Informationen erschweren die Akzeptanz notwendiger Maßnahmen und führen zu zusätzlicher Belastung für die betroffenen Bürger, zumal auch Schulwege von den geänderten Wegebeziehungen betroffen sein können.

Ausblick

Die CDU-Fraktion Haan fordert, die Pläne zur Modernisierung des Bahnhofs und der Verkehrsführung schnellstmöglich öffentlich vorzustellen und Pendler sowie Anwohner umfassend über zu erwartende Lärmbelastungen, Erschütterungen und Einschränkungen zu informieren. Offen bleibt bislang, wann und wie die Deutsche Bahn auf diese Forderungen reagieren wird.

Quellen

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