Die Bonner Polizei hat eine Vorbereitungsgruppe für den Straßenkarneval 2026 eingerichtet.
Die Bonner Polizei hat eine spezielle Vorbereitungsgruppe ins Leben gerufen, die bereits im Dezember 2025 mit den Planungen für die anstehenden Karnevalsveranstaltungen begonnen hat. Der Straßenkarneval 2026 wird am 12. Februar mit dem Rathaussturm zur Beueler Weiberfastnacht in den Mittelpunkt gerückt. Am Rosenmontag, dem 16. Februar, werden zudem mehrere Hunderttausend Besucher zum großen Umzug in Bonn erwartet.
In enge Zusammenarbeit mit Kommunen und Veranstaltern, sowie in Kontakt mit Sicherheitsbehörden, wurde eine Gefährdungsbeurteilung für die Feierlichkeiten erstellt. Aktuell gibt es keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung während der Karnevalszeit.
Um für Sicherheit zu sorgen, werden die Einsatzkräfte verstärkt sichtbar und ansprechbar sein. Besondere Maßnahmen richten sich gegen verstärkte Gewaltkriminalität, weshalb Kontrollen während der Veranstaltungen durchgeführt werden. Das Mitführen von Messern ist bei allen öffentlichen Veranstaltungen verboten.
Zusätzlich wurden Personen, die in der Vergangenheit durch Gewaltauffälligkeiten aufgefallen sind, von den Veranstaltungen ausgeschlossen. Die Polizei setzt auf präventive Maßnahmen, um die Sicherheit aller Besucher zu gewährleisten. Auch der Jugendschutz wird während des Karnevals verstärkt kontrolliert.
Für die noch immer aktuelle Herausforderung sexueller Übergriffe wird die Kampagne unter dem Motto ‚Nein heißt Nein!‘ auch in diesem Jahr fortgeführt.
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