Foto wurde mit
KI generiert
Selbstgebaute Böller: Zwei 18-Jährige sterben in Bielefeld
11. Februar 2026

In Bielefeld sind zwei 18-Jährige durch selbstgebaute Böller ums Leben gekommen. Alle Fakten zu den tödlichen Silvesterunfällen.

Traurige Nachrichten aus Bielefeld: Zum Jahreswechsel 2025/2026 sind dort zwei 18-Jährige unabhängig voneinander durch selbstgebaute Böller ums Leben gekommen. Die Vorfälle ereigneten sich in den Stadtteilen Baumheide und Brake und werfen erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren illegaler Pyrotechnik.

Worum es geht

In der Silvesternacht verunglückten in Bielefeld zwei junge Männer tödlich, nachdem sie selbstgebaute Böller zündeten. Die Polizei bestätigte beide Fälle, die sich an unterschiedlichen Orten der Stadt ereigneten. Rettungskräfte konnten in beiden Situationen nicht mehr helfen.

Die wichtigsten Fakten

Im Stadtteil Baumheide zündete ein 18-Jähriger auf einem Spielplatz nahe der Realschule am Schlehenweg ein Rohr, das mit Feuerwerkskörpern gefüllt war. Die Konstruktion explodierte direkt vor seinem Gesicht. Der alarmierte Notarzt konnte den jungen Mann nicht mehr reanimieren (Radio Bielefeld).

Kurz nach Mitternacht kam es zu einem weiteren tödlichen Vorfall in Brake am Norderneyweg. Auch hier wurde ein 18-Jähriger durch die Explosion eines selbstgebauten Böllers so schwer am Kopf verletzt, dass die Rettungskräfte machtlos waren (Radio Bielefeld).

Hintergrund zu selbstgebauten Böllern

Die Polizei berichtete, dass in beiden Fällen die Opfer illegale, selbstgebaute Sprengkörper verwendeten, indem sie handelsübliche Feuerwerkskörper in ein Rohr steckten. Solche Konstruktionen sind nicht nur verboten, sondern extrem gefährlich, da keinerlei Sicherheitsvorkehrungen existieren.

Einordnung für NRW

Die tragischen Todesfälle in Bielefeld zeigen erneut die Risiken von Experimenten mit Pyrotechnik. Insbesondere an Silvester warnt die Polizei Jahr für Jahr davor, eigenständig Böller zu basteln. Die Unfälle betreffen nicht nur die Betroffenen selbst, sondern gefährden auch Unbeteiligte.

Ausblick

Die jüngsten Ereignisse werden voraussichtlich die Diskussion über den Umgang mit Feuerwerkskörpern und ein mögliches Verbot weiter anheizen. Die Polizei appelliert eindringlich, nur zugelassene Pyrotechnik zu verwenden und keine Experimente mit selbstgebauten Sprengkörpern zu unternehmen.

Quellen

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.