Zwei als E-Scooter getarnte Kleinkrafträder wurden in Bochum und Herne aus dem Verkehr gezogen.
Am 12. Februar, zur Weiberfastnacht, führte der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Bochum Kontrollen durch und stellte zwei Fahrzeuge fest, die als E-Scooter getarnt, jedoch erheblich leistungsstärker waren. Im ersten Fall wurde ein 14-jähriger Fahrer auf der Wattenscheider Straße angehalten. Sein E-Scooter war durch einen Tuning-Chip so modifiziert, dass er mindestens 40 km/h erreichte. Der Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis, und auch der Halter, ein Elternteil, wurde angezeigt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Im zweiten Fall wurde auf der Hauptstraße in Herne ein 40-jähriger Fahrer kontrolliert, der mit einem E-Scooter unterwegs war, der Geschwindigkeiten von über 45 km/h erreichte. Dieser Fahrer hatte bereits frühere Delikte in Verbindung mit E-Scootern und erhielt außerdem eine Strafanzeige aufgrund eines positiven Drogenvortests. Auch in diesem Fall wurde der E-Scooter sichergestellt.
Die Polizei weist darauf hin, dass Tuning einen E-Scooter in ein Fahrzeug verwandelt, für das andere Verkehrsregeln gelten, was nicht nur rechtliche Konsequenzen hat, sondern auch gefährlich sein kann.
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