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Straßenkarneval 2026 in Köln: Das sind die aktuellen Sicherheitsregeln
16. Februar 2026

Straßenkarneval 2026 in Köln: Alle wichtigen Sicherheitsregeln, Glasverbot & Jugendschutz im Überblick.

Worum es geht

Der Straßenkarneval 2026 in Köln steht ganz im Zeichen von mehr Sicherheit, Jugendschutz und Umweltbewusstsein. Die Stadt Köln hat gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und weiteren Organisationen ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet. Besonders im Fokus stehen Glasverbote, verstärkte Kontrollen und gezielte Maßnahmen zum Schutz von Jugendlichen.

Die wichtigsten Fakten

In den Hotspots wie Kwartier Latäng, Altstadt und auf Grünflächen wie Hiroshima-Nagasaki-Park sowie dem Aachener Weiher gilt an den Karnevalstagen ein striktes Glasverbot. Die Südstadt setzt auf freiwilligen Verzicht – hierfür werden Pappbecher und Sammelstellen bereitgestellt. Insgesamt sind bis zu 400 städtische Ordnungskräfte und 2.600 private Sicherheitskräfte im Einsatz. Zusätzlich verstärkt die Polizei mit bis zu 1.500 Beamtinnen und Beamten ihre Präsenz. Für die Karnevalisten stehen rund 1.000 mobile Toiletten und 750 orangefarbene Eventtonnen zur Müllentsorgung bereit.

Hintergrund

Nach ruhigeren Vorjahren – unter anderem mit weniger Feiernden zur Sessionseröffnung – werden einige Zugangsregelungen im Kwartier Latäng angepasst: Neben bestehenden Zugängen ist das Viertel nun auch vom Barbarossaplatz aus erreichbar. Die Hauptverkehrsadern werden gezielt gesperrt, etwa Gleisanlagen am Chlodwigplatz, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten. Die Stadt setzt verstärkt auf Umweltfreundlichkeit und Anwohnerschutz, etwa durch doppelt so viele Mülltonnen wie 2024 und klare Halteverbote in entsprechenden Zonen.

Einordnung für NRW

Köln zählt auch 2026 zu den Hotspots des rheinischen Karnevals. Besonders hervorgehoben wird der umfangreiche Jugendschutz. Bereits seit der Session 2024/25 führen Behörden Testkäufe durch, um den Verkauf von Alkohol und Tabak an Minderjährige zu unterbinden. Verstöße werden streng geahndet, mehrere Kioske wurden bereits geschlossen und teure Zwangsgelder verhängt. Mit Streetworkern und Notfallpädagogen vor Ort sowie einer engen Zusammenarbeit mit Initiativen gegen sexualisierte Gewalt setzt die Stadt neue Standards für Großveranstaltungen im ganzen Land.

Ausblick

Das Sicherheitskonzept der Stadt Köln wird als Maßstab auch für andere Karnevalshochburgen gesehen. Die Kombination aus freiwilligen Maßnahmen, deutlich erhöhter Sichtbarkeit der Ordnungskräfte und gezielter Jugendschutzkontrolle trägt dazu bei, die Karnevalstage so sicher wie möglich zu gestalten. Auch in Zukunft will die Stadt Köln weiter an der Verbesserung ihrer Sicherheits- und Umweltstandards arbeiten.

Quellen

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