Polizei Köln deckt Betrugsmasche bei Sprachprüfungen auf und stellt 18 Tatverdächtige.
Die Polizei Köln hat am 25. Februar 2026 einen großen Einsatz gegen organisierten Betrug bei Sprachprüfungen durchgeführt. In einem Sprachinstitut in der Herzogstraße der Altstadt-Süd versuchten insgesamt 20 Personen, sich unter falschen Identitäten ein offizielles Sprachzertifikat zu erschleichen.
Die Beamten erhielten gegen 13:30 Uhr einen wichtigen Hinweis und trafen vor Ort auf die Tatverdächtigen, die sich mit gefälschten Ausweisdokumenten auswiesen. Dabei war die Masche, die Prüfungen stellvertretend für Personen abzulegen, die nicht über die notwendigen Deutschkenntnisse verfügten, um unrechtmäßig Vorteile bei Einbürgerungsverfahren zu erlangen.
Im Rahmen des Einsatzes wurden 18 der 20 Verdächtigen kontrolliert, gegen die nun Strafverfahren eingeleitet wurden. Bei der Überprüfung stellte die Polizei 36 Beweismittel, darunter gefälschte Identitätsdokumente, sicher. Darüber hinaus wurden in drei Fällen Wohnungsdurchsuchungen im Ruhrgebiet angeordnet, und es stellte sich heraus, dass gegen zwei Personen offene Haftbefehle vorlagen.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen zu den Hintermännern und den Auftraggebern der gefälschten Prüfungen übernommen.
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