Zwei Weltkriegsbomben in Köln-Neubrück kontrolliert gesprengt: Alle Infos zu Evakuierung und Ablauf.
Am 26. Februar 2026 wurden auf einem Gelände in Köln-Neubrück zwei Weltkriegsbomben entdeckt und noch am selben Tag kontrolliert gesprengt. Die Stadt Köln informierte die Bevölkerung, dass die Detonationen möglicherweise zu hören sein würden. Betroffen von den Evakuierungsmaßnahmen war nach Angaben der Stadt lediglich eine Geflüchtetenunterkunft, weitere Anwohnerinnen und Anwohner waren nicht betroffen (Kölner Rundschau).
Auf einer Fläche am Neubrücker Ring, wo ein neues Wohnviertel entstehen soll, sind am Donnerstag zwei Kampfmittel gefunden worden. Da die Zünder der Bomben defekt waren, musste eine kontrollierte Sprengung erfolgen. Bereits gegen 15 Uhr gab die Stadt Entwarnung und hob die zuvor eingerichteten Sperrungen wieder auf (Stadt Köln).
Für die Sprengung wurde ein Evakuierungsradius von 300 Metern um den Fundort auf dem Neubrücker Feld festgelegt. Straßen blieben dabei verschont, lediglich einige Feldwege mussten kurzfristig gesperrt werden. Die Evakuierung der betroffenen Geflüchtetenunterkunft erfolgte eigenständig. Ansonsten hielt sich der Aufwand für die Maßnahmen in engen Grenzen (Kölner Stadt-Anzeiger).
Funde von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Köln nicht ungewöhnlich. Die Entschärfung oder Sprengung solcher Bomben ist mit hohen Sicherheitsvorkehrungen verbunden. Bereits Anfang Februar war in Neubrück eine weitere Weltkriegsbombe entschärft worden, wobei auch damals vor allem eine Unterkunft für Geflüchtete im Evakuierungsradius lag. Dort konnte der Blindgänger allerdings entschärft werden, eine Sprengung war damals nicht notwendig (xity.de).
Immer wieder werden in Nordrhein-Westfalen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, was regelmäßige Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen notwendig macht. Besonders bei defekten Zündern sind Sprengungen die sicherste Lösung, um potenzielle Gefahren für Anwohner zu vermeiden.
Auf dem nun freigegebenen Gelände am Neubrücker Ring soll zukünftig ein neues Wohnviertel entstehen. Die aktuelle Räumung und Sprengung zeigen, wie wichtig systematische Sondierungen bei Bauprojekten in historischen Kriegsgebieten sind. Die Stadt Köln wird auch weiterhin frühzeitig über Funde solcher Kampfmittel und alle notwendigen Maßnahmen informieren.
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