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NRW kauft Rechenzentrum in Kaarst wegen Spionage- und Hackergefahr
27. Februar 2026

NRW sichert IT: Land kauft Rechenzentrum in Kaarst wegen Spionage- und Hackergefahr. Alle Fakten zum Sicherheitsprojekt.

Nordrhein-Westfalen hat ein großes Rechenzentrum für die Finanzverwaltung in Kaarst von einem privaten Investor gekauft. Im Fokus des Erwerbs stehen eine stark erhöhte Gefahr von Spionage und Hackerangriffen sowie der Schutz sensibler IT-Infrastruktur (upday.com).

Worum es geht

Das neue Rechenzentrum am Kaarster Kreuz umfasst 37.000 Quadratmeter und wurde am 19. Februar 2026 offiziell vom landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb übernommen. Mit dem Kauf gewinnt das Land volle Kontrolle über sämtliche Sicherheitsmaßnahmen. In dem Gebäudekomplex werden ab diesem Jahr rund 1.000 Menschen arbeiten. Zum Ensemble gehören neben dem Rechenzentrum auch Büro- und Besprechungsräume, Lagerflächen, Werkstätten sowie eine Druckerei.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Das Finanzministerium nennt als Hauptgrund für den Kauf eine deutlich erhöhte Bedrohung durch Spionage und Hackerangriffe.
  • Abhängigkeiten von Dritten sollen durch den Eigenbetrieb abgebaut und Sicherheitslücken minimiert werden.
  • Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart (upday.com).

Hintergrund: Sicherheit als Kernmotiv

Mit dem Eigentümerwechsel hat NRW jetzt die vollständige Hoheit über die Sicherheitsarchitektur der IT-Infrastruktur. Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) betont, der Schritt sei ein wichtiger Beitrag zur Krisenresilienz des Landes. Die IT der Finanzverwaltung verarbeitet hochsensible Daten von Millionen Bürgern und Unternehmen.

Einordnung für NRW

Das Rechenzentrum in Kaarst ist ein zentrales Element für die Digitalisierung und Sicherheit der nordrhein-westfälischen Finanzämter. Neben dem Schutz vor IT-Angriffen wird damit auch die Versorgung mit modernen Arbeitsplätzen gesichert.

Ausblick: Klimafreundlicher Betrieb geplant

Das Gebäude soll nahezu CO2-neutral betrieben werden. Geplant ist die Nutzung von Geothermie, Solarzellen und der Abwärme des Rechenzentrums, um einen klimafreundlichen und autarken Betrieb zu ermöglichen (upday.com).

Quellen

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