NRW sichert IT: Land kauft Rechenzentrum in Kaarst wegen Spionage- und Hackergefahr. Alle Fakten zum Sicherheitsprojekt.
Nordrhein-Westfalen hat ein großes Rechenzentrum für die Finanzverwaltung in Kaarst von einem privaten Investor gekauft. Im Fokus des Erwerbs stehen eine stark erhöhte Gefahr von Spionage und Hackerangriffen sowie der Schutz sensibler IT-Infrastruktur (upday.com).
Das neue Rechenzentrum am Kaarster Kreuz umfasst 37.000 Quadratmeter und wurde am 19. Februar 2026 offiziell vom landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb übernommen. Mit dem Kauf gewinnt das Land volle Kontrolle über sämtliche Sicherheitsmaßnahmen. In dem Gebäudekomplex werden ab diesem Jahr rund 1.000 Menschen arbeiten. Zum Ensemble gehören neben dem Rechenzentrum auch Büro- und Besprechungsräume, Lagerflächen, Werkstätten sowie eine Druckerei.
Mit dem Eigentümerwechsel hat NRW jetzt die vollständige Hoheit über die Sicherheitsarchitektur der IT-Infrastruktur. Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) betont, der Schritt sei ein wichtiger Beitrag zur Krisenresilienz des Landes. Die IT der Finanzverwaltung verarbeitet hochsensible Daten von Millionen Bürgern und Unternehmen.
Das Rechenzentrum in Kaarst ist ein zentrales Element für die Digitalisierung und Sicherheit der nordrhein-westfälischen Finanzämter. Neben dem Schutz vor IT-Angriffen wird damit auch die Versorgung mit modernen Arbeitsplätzen gesichert.
Das Gebäude soll nahezu CO2-neutral betrieben werden. Geplant ist die Nutzung von Geothermie, Solarzellen und der Abwärme des Rechenzentrums, um einen klimafreundlichen und autarken Betrieb zu ermöglichen (upday.com).
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