Brand in Bonner Müllverwertungsanlage: Dunkle Rauchwolken über der Stadt, Feuerwehr im Großeinsatz.
Am Morgen des 27. Februar 2026 sorgte ein Brand in der Müllverwertungsanlage (MVA) der Stadtwerke im Bonner Westen für Aufsehen. Über der Innenstadt waren deutlich dunkle Rauchwolken zu sehen, die Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte waren im Großeinsatz. Die Warn-App NINA löste aus, um die Bevölkerung zu schützen.
In Bonn-Endenich geriet die Müllverwertungsanlage der Stadtwerke in Brand. Die Feuerwehr wurde am 27.02.2026 gegen 9:47 Uhr alarmiert, nachdem Zeugen von der Bonner Innenstadt aus dichten Rauch meldeten. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) war im Einsatz. EXPRESS
Ersten Informationen zufolge brach das Feuer außerhalb eines Verbrennungskessels aus. Bei Erkundungsarbeiten kam es zu einer Verpuffung, die als „Art Explosionsknall“ beschrieben wurde und bis in die Nordstadt zu hören war. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Warn-App NINA empfahl, Fenster und Türen zu schließen sowie Klimaanlagen abzuschalten. Am Vormittag konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Rund 50 bis 60 Einsatzkräfte waren beteiligt, zeitweise wurden Straßen wie die Immenburgstraße und Am Dickobskreuz gesperrt.EXPRESS
Die genaue Brandursache ist zur Stunde noch unklar. Bereits im Juli des Vorjahres gab es einen Vorfall in derselben Anlage, damals entdeckte ein Mitarbeiter ein Feuer in einem Müllbunker. Besonders die Nachlöscharbeiten gestalteten sich damals schwierig, da immer wieder Glutnester im Müll bekämpft werden mussten.EXPRESS
Brände in Müllverwertungsanlagen sind selten, führen aber wegen ihrer Rauchentwicklung regelmäßig zu Warnungen für Anwohner. Die Koordination zwischen Feuerwehr und Bevölkerungsschutz spielt in solchen Lagen eine zentrale Rolle. Die effektive Information über Warn-Apps wie NINA hat sich im aktuellen Fall erneut bewährt.
Die Feuerwehr ist weiterhin mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, der Bereich um die Einsatzstelle soll gemieden werden. Die genaue Klärung der Brandursache bleibt abzuwarten – weitere Informationen werden von den Behörden erwartet.EXPRESS
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