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Bergerbrücke in Porz: Abriss, Neubau und ein besseres Umfeld kommen
30. Juli 2026

Die Bergerbrücke in Köln-Porz wird 2030–2033 abgerissen und neu gebaut. Danach folgen neue Kreuzungen und ein Minikreisverkehr für mehr Sicherheit.

Große Veränderungen für eine wichtige Verkehrsachse in Köln-Porz

Wer regelmäßig durch Porz fährt, kennt die Bergerbrücke – und weiß, dass sie schon länger nicht mehr in bestem Zustand ist. Jetzt steht fest: Die Stadt Köln plant zwischen 2030 und 2033 den kompletten Abriss und Neubau der Brücke. Und das ist erst der Anfang, denn danach soll auch das gesamte Straßenumfeld ordentlich aufgewertet werden.1

Warum muss die Bergerbrücke weg?

Die Bergerbrücke stammt aus dem Jahr 1965 – und zeigt ihr Alter. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass wegen des verbauten Spannstahls die Gefahr von Spannungskorrosion besteht.1 Kein Wunder also, dass die Brücke schon vor einigen Jahren für Lkw gesperrt und Tempo 30 eingeführt wurde. Da die Brücke gleich sechs Gleise der Deutschen Bahn überspannt, braucht die Stadt für Abriss und Neubau außerdem Sperrzeiten bei der DB InfraGO – die sind beantragt, aber noch nicht bestätigt.1

Was kommt nach dem Neubau?

Ist die neue Brücke erst mal fertig, geht’s direkt weiter mit dem nächsten Schritt: Die Knotenpunkte Bergerstraße/Kopenhagener Straße und Bergerstraße/Ohmstraße sollen erneuert und umgestaltet werden.1 Konkret geplant ist zum Beispiel ein Minikreisverkehr im Bereich Bergerstraße/Ohmstraße. An der Kreuzung Bergerstraße/Kopenhagener Straße soll der Geh- und Radweg verlängert werden, damit die Radverkehrsfurt kürzer und sicherer wird – denn die aktuelle lange Furt und die parallele Spurführung gelten laut Stadtverwaltung als echtes Verkehrssicherheitsrisiko.1

Dazu kommt: Der Teil der Bergerstraße, der vom Stadtteil Eil aus kommend rechts an der Brücke vorbeiführt, soll komplett saniert werden. Der Abschnitt ist heute schon in einem schlechten Zustand – und durch die Brückenbaustelle wird er laut Verwaltung noch mehr belastet werden.1

Planungen laufen – Öffentlichkeitsbeteiligung gibt’s nicht

Auch wenn 2030 noch ein paar Jahre entfernt ist, startet die Stadtverwaltung jetzt schon mit den Planungen. Den politischen Beschluss dafür hat sie sich in der Bezirksvertretung Porz bereits erfolgreich geholt.1 Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist übrigens nicht vorgesehen – die Verwaltung begründet das damit, dass der Gestaltungsspielraum im direkten Umfeld der Brücke zu gering sei.1

Infrastruktur für alle – nicht nur Straßen zählen

Solche Projekte zeigen: Gut durchdachte Infrastruktur macht echten Unterschied für alle, die vor Ort leben. Das gilt nicht nur für Brücken und Kreuzungen, sondern auch für die Gesundheitsversorgung. Wie wichtig es ist, rechtzeitig in die lokale Infrastruktur zu investieren, haben wir zum Beispiel schon in einem früheren Beitrag über einen neuen Defibrillator in Wassenberg gezeigt – dort wurde mit der Installation eines AED in der Oberstadt eine wichtige Lücke in der Notfallversorgung geschlossen.2

Fazit: Porz bekommt ein Update – aber Geduld ist gefragt

Die Bergerbrücke wird in den nächsten Jahren eines der größten Bauprojekte in Porz. Abriss, Neubau, neue Kreuzungen, ein Minikreisverkehr und sanierte Straßen – das klingt nach ziemlich viel Baustellen-Chaos auf einmal. Aber am Ende soll Porz davon profitieren: sicherere Wege für Radfahrende, bessere Straßenführung und eine Brücke, die fit für die nächsten Jahrzehnte ist. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht!1

Quellen

  1. Nach Abriss und Neubau: Umfeld der Bergerbrücke in Porz wird verbessert – Kölnische Rundschau
  2. Lebensretter in Wassenberg: Neuer Defibrillator schließt Lücke in der Oberstadt – Antenne NRW


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