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Leichenteile in Kanal in NRW entdeckt – Ermittlungen laufen
2. März 2026

Leichenteile im Kanal bei Rheine entdeckt – Polizei in NRW ermittelt, die Hintergründe sind noch unklar.

Im Dortmund-Ems-Kanal bei Rheine in Nordrhein-Westfalen sind innerhalb von zwei Tagen an unterschiedlichen Stellen Leichenteile entdeckt worden. Die Polizei ermittelt, ein Zusammenhang zwischen den beiden Funden ist bislang unklar.

Worum es geht

Am Sonntag, den 1. März, wurden im Bereich des Dortmund-Ems-Kanals bei Rheine Leichenteile gefunden. Bereits einen Tag zuvor, am Samstag, waren an einer nahegelegenen Schleuse weitere menschliche Überreste entdeckt worden. Die Polizei im Kreis Steinfurt bestätigte beide Vorfälle.

Die wichtigsten Fakten

Passanten entdeckten die Leichenteile am Sonntagmittag im Kanal und verständigten die Polizei. Feuerwehr, Kriminalpolizei sowie die Wasserschutzpolizei suchten das Gebiet mit Booten und Tauchern ab und sperrten den Bereich zur Spurensicherung ab. Die menschlichen Überreste wurden von der Rechtsmedizin übernommen und sollen dort untersucht werden.

Hintergrund der Funde

Laut einem Bericht des WDR sollen sich die Leichenteile in weißen Müllsäcken befunden haben. Allerdings konnte eine Sprecherin der Polizei Steinfurt dies nicht bestätigen. Die Überreste wurden im Wasser treibend aufgefunden und in weißen Leichensäcken der Gerichtsmedizin transportiert.

Einordnung für NRW

Die Identität der betroffenen Person oder Personen ist bislang ungeklärt. Auch die Todesursache steht noch nicht fest. Da ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden kann, werden die Funde intensiv untersucht. Die Polizei bezeichnet die Ermittlungen als „umfangreich“ und bezieht beide Funde, insbesondere den an der Schleuse Venhaus, in ihre Untersuchungen mit ein.

Ausblick

Die Polizei und die Rechtsmedizin erhoffen sich in den kommenden Tagen neue Erkenntnisse über die Herkunft der Leichenteile. Erst nach Abschluss der rechtsmedizinischen Untersuchungen könnten nähere Details zu den Hintergründen bekannt gegeben werden. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Quellen

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