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Baustelle Erftstraße in Neuss: Kanal- und Straßenbau startet neu
3. März 2026

Neuss: Baustelle Erftstraße startet ab 9. März mit Kanal- und Straßenbau. Alle Infos zum Baufortschritt und Sperrungen.

Die Baustelle Erftstraße in Neuss startet wieder: Ab dem 9. März 2026 beginnen umfangreiche Kanal- und Straßenbauarbeiten zwischen Büttger Straße und Platz am Niedertor. Die Baumaßnahme wird nach aktueller Planung voraussichtlich bis Juni 2028 andauern. Während der Arbeiten ist die Erftstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Worum es geht

Die Infrastruktur Neuss (AöR), das Tiefbaumanagement der Stadt Neuss und die Stadtwerke Neuss setzen die gemeinsame Kanal- und Straßenbaumaßnahme fort. Nach einer erfolgreichen neuen Ausschreibung übernimmt die Bauunternehmung August Dohrmann aus Remscheid die Arbeiten (neuss.de).

Die wichtigsten Fakten

Das Bauprojekt beginnt mit dem Bau eines Regenklärbeckens und einer Noteinleitstelle im Erftmühlengraben. Die Bauarbeiten verlaufen abschnittsweise in 10 Meter langen Gräben – bevorzugt in Richtung Platz am Niedertor, alternativ bei archäologischen Funden auch in Richtung Büttger Straße. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Erftstraße zwischen Büttger Straße und Platz am Niedertor für den Durchgangsverkehr gesperrt. Lediglich der Kreisverkehr Benno-Nußbaum-Platz soll in der Regel offen bleiben, die Abfahrt in die Büttger Straße bleibt weitestgehend möglich.

Hintergrund

Die Maßnahme grenzt an den Bereich der historischen Innenstadt von Neuss und an Überreste eines römischen vicus sowie an den mittelalterlichen Stadtgraben. Das Projekt wird daher dauerhaft vom Amt für Bodendenkmalpflege und einem Fachbüro für archäologische Beratung begleitet. Der Archäologie wird besondere Rücksicht eingeräumt, um mögliche Bauverzögerungen abzumildern.

Einordnung für NRW

Großprojekte wie der Ausbau der Erftstraße sind für Städte in NRW häufig mit archäologischen Herausforderungen verbunden, insbesondere in historischen Stadtkernen. Die enge Abstimmung zwischen Baufirmen, Stadtverwaltungen und Denkmalschutzämtern ist deshalb unerlässlich.

Ausblick

Bis spätestens Juni 2028 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein – sofern keine gravierenden archäologischen Funde auftreten. Nach der Erneuerung der Kanalhausanschlüsse folgen die Verlegung der Gas- und Wasserversorgungsleitungen sowie die Sanierung von Gehwegen, Nebenanlagen und der Straßenbeleuchtung. Der aktuelle Stand der Baustelle sowie Verkehrsführungen können jederzeit über das Baustellenradar der Stadt Neuss abgerufen werden.

Quellen

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