Zoll findet in Köln 58 Kilo Ketamin – clever versteckt in Gartenzwergen und Taxi. Straßenwert über 2,3 Mio. Euro.
Rund 58 Kilogramm der Partydroge Ketamin sicherte der Kölner Zoll innerhalb kurzer Zeit. Die Drogen waren teils in goldenen Gartenzwergen, teils in einem Taxi versteckt und haben einen Straßenverkaufswert über 2,3 Millionen Euro.
Anfang März 2026 gelang dem Hauptzollamt Köln ein aufsehenerregender Drogenfund: In mehreren Aktionen entdeckten die Behörden Ketamin in ungewöhnlichen Verstecken. Vier Pakete aus Süddeutschland, bestimmt für Kanada und Australien, sowie ein niederländisches Taxi auf der A3 wurden kontrolliert.
Im Zentrum des Falls stehen rund 25 Kilogramm Ketamin, die in goldenen Gartenzwergen versteckt über den Flughafen Köln/Bonn verschickt werden sollten. Weitere mehr als 33 Kilogramm der Droge wurden eine Woche zuvor in einem Taxi auf der Autobahn sichergestellt. In 30 typischen Vakuumbeuteln war das weiß-kristalline Pulver in Geschenkpapier und Bekleidung versteckt.
Die Kontrolle der Paketsendungen vor etwa einem Monat erfolgte nach Auffälligkeiten auf den Röntgenbildern. Veränderungen an den Füßen der ausgepackten Gartenzwerge machten die Beamtinnen und Beamten stutzig. Im Taxifall schöpfte der Zoll wegen widersprüchlicher Angaben des 36-jährigen englischen Fahrgasts Verdacht – er flüchtete, wurde jedoch nach wenigen Metern gestellt.
Der Fund belegt die immer kreativer werdenden Methoden beim Drogenschmuggel. Die Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen weitergeführt. Die Zusammenarbeit der Behörden und die konsequente Kontrolle sind zentrale Bausteine beim Aufdecken solcher Fälle in NRW.
Mit Funden wie diesen unterstreichen die Zollbehörden in Nordrhein-Westfalen die Bedeutung von Sicherheit und Kontrolle an Flughäfen sowie auf Autobahnen. Wie die Ermittlungen im aktuellen Fall weitergehen, liegt nun in den Händen der Spezialisten vom Zollfahndungsamt Essen.
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