Bundespolizei nimmt 33-Jährigen nach Auseinandersetzung fest.
Am Dienstagabend kam es gegen 19:15 Uhr zunächst im Regionalexpress 8 auf der Fahrt in Richtung Koblenz zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 33-jährigen iranischen Staatsangehörigen und mehreren Fahrgästen. Nach der Ankunft des Zuges am Kölner Hauptbahnhof eskalierte die Situation, als der 33-Jährige einen unbekannten Mann von hinten schlug. Als der Geschädigte daraufhin den Angreifer zur Rede stellen wollte, schlug dieser erneut zu, was dazu führte, dass dessen Brille zu Boden fiel.
Ein 58-jähriger Deutscher versuchte, die Situation zu deeskalieren, wurde jedoch ebenfalls ins Gesicht geschlagen. Gemeinsam mit einem weiteren 40-jährigen Mann gelang es ihm, den Angreifer zu Boden zu bringen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. In diesem Moment biss der 33-Jährige dem 40-Jährigen in den Unterarm, was zu einer blutenden Wunde führte.
Der Rettungsdienst brachte beide Geschädigten mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die eintreffenden Kräfte der Bundespolizei nahmen den Angreifer mit zur Dienststelle, wo ein Drogenschnelltest bei ihm positiv ausfiel. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens sowie einer bestehenden Fluchtgefahr wurde der 33-Jährige vorläufig festgenommen.
Er sieht sich nun dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung gegenüber.
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