Eine 54-jährige Krefelderin wurde Opfer eines Betrugs nach einem Anruf vermeintlicher Angehöriger.
Am 5. März 2026 meldete sich eine 54-jährige Krefelderin bei der Polizei und berichtete von einem Betrugsfall. Gegen 11:15 Uhr erhielt sie einen Anruf, bei dem ihr angebliche Tochter angab, in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt zu sein. Ein männlicher Anrufer übernahm das Gespräch und unter Druck setzend, äußerte, dass ein Mensch gestorben sei und ihre Tochter nun ins Gefängnis müsse.
Um dies zu verhindern, forderte der Anrufer die Übergabe von Wertgegenständen als Kaution. Die Krefelderin sammelte daraufhin ihre Wertgegenstände und traf sich mit einem Unbekannten, der sich als Notar ausgab. Nach der Übergabe, die sich im Wert im fünfstelligen Bereich bewegte, wurde ihr klar, dass sie betrogen worden war. Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß mit einem kompakten Körperbau und europäischen Phänotyp sowie einem kurzen Haarschnitt.
Um ähnliche Vorfälle zu verhindern, empfiehlt die Polizei folgendes Vorgehen: Legen Sie sofort auf, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überprüfen Sie die Informationen. Kontaktieren Sie Angehörige über bekannte Telefonnummern, um die Situation zu klären, und melden Sie verdächtige Anrufe unter der Notrufnummer 110, auch wenn kein Schaden entstanden ist.
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