Polizei in Bielefeld zieht Gefahrguttransporter mit technischen Mängeln aus dem Verkehr.
Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Bielefeld haben am Montag, 02.03.2026, einen Gefahrguttransport auf der A2 beendet. Der Fahrer eines Sattelzuges transportierte rund 19.000 kg ätzende Flüssigkeit in 1000-Liter-Containern. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Sattelzug verkehrsunsicher war.
Konkrete technische Mängel umfassten unter anderem den Verlust der Lauffläche eines Antriebsreifen sowie Risse im Hauptrahmen des Aufliegers. Zudem war die Ladungssicherung unzureichend, da relevante Utensilien nicht in einem ordnungsgemäßen Zustand waren. Die Beamten waren sich einig, dass der technische Zustand des Fahrzeugs und die mangelnde Ladungssicherung eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr darstellten, insbesondere angesichts der transportierten gefährlichen Substanz.
Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Sattelzugs und stellte diesen sicher. Die beteiligten Firmen und der Fahrer sahen sich unterschiedlichen rechtlichen Konsequenzen gegenüber, wobei die Gesamtbußgelder voraussichtlich rund 5000 Euro betragen werden. Der Fahrer leistete bereits eine Sicherheitszahlung in Höhe von 500 Euro vor Ort.
Die Polizei Bielefeld weist darauf hin, dass insbesondere Schwertransporte mit gefährlichen Gütern regelmäßig kontrolliert werden sollten. Technisch einwandfreie Fahrzeuge und umfassende Sicherheitsmaßnahmen beim Transport sind unerlässlich.
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