Die Bundespolizei führte gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde und dem Hauptzollamt einen Schwerpunkteinsatz am Bahnhof Coesfeld durch.
Am Montagnachmittag kam es am Bahnhof Coesfeld zu einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei, der Kreispolizeibehörde Coesfeld und dem Hauptzollamt Münster. Dieser Einsatz fand zwischen 15:00 und 20:00 Uhr statt und hatte das Ziel, kriminalitätspräventive Maßnahmen umzusetzen, insbesondere im Bereich der bahnpolizeilichen sowie grenzüberschreitenden Kriminalität.
Insgesamt wurden 72 Personen kontrolliert. Dabei stießen die Einsatzkräfte auf mehrere auffällige Vorfälle: Eine 17-jährige Jugendliche wurde mit einem E-Roller ohne gültigen Versicherungsschutz angetroffen, was zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens führte. Zudem wurde ein 19-jähriger Mann in einem Zug von Ahaus nach Coesfeld kontrolliert, bei dem eine nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln in der Bauchtasche festgestellt wurde.
Ein lettischer Staatsangehöriger, der ebenfalls kontrolliert wurde, hatte eine geringe Menge Cannabis bei sich. Da er angab, aus Enschede zu kommen, wurde auch hier ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Die Bundespolizei plant, den Bahnhof Coesfeld weiter im Auge zu behalten und regelmäßige Schwerpunkteinsätze in Zusammenarbeit mit den regionalen Polizeibehörden durchzuführen.
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