Polizei Dortmund setzt auf Strategien gegen Rechtsextremismus und für den Schutz von Jugendlichen.
Die Polizei Dortmund hat die Bekämpfung des Rechtsextremismus als strategisches Ziel fest etabliert. Mit dem Wechsel in der Leitung des Polizeipräsidiums am 1. März 2026 setzt die Behörde ihren Fokus auf die Bekämpfung rechtsextremistischer Strukturen mit unverminderter Intensität fort.
Im Jahr 2024 wurden 295 politisch rechts motivierte Straftaten in Dortmund registriert, was eine alarmierende Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Der Großteil dieser Delikte bestand aus Propagandadelikten und Volksverhetzung. Besonders auffällig ist, dass viele Tatverdächtige zuvor nicht mit rechtsextremistischen Straftaten in Erscheinung getreten waren. Dies spiegelt die Notwendigkeit wider, präventiv gegen die Rekrutierung von Jugendlichen durch rechtsextreme Gruppen vorzugehen.
Die Polizei hat daher gezielte Projekte ins Leben gerufen, wie das Projekt „Junge Nationalisten“, das auf die Identifikation und Unterstützung junger Menschen abzielt, die in Kontakt mit rechtsextremen Strukturen geraten. Diese Initiative umfasst unter anderem Kooperationen mit Schulen sowie die Einbeziehung von Erziehungsberechtigten in Gespräche über die Risiken extremistischer Ideologien.
Durch die genannten Maßnahmen soll der Einfluss von rechtsextremen Ideologien auf junge Menschen frühzeitig erkannt und verhindert werden. Bislang konnte durch die Ermittlungen der Polizei keine Zunahme von Personen aus Dortmund zur rechten Szene festgestellt werden. Die Polizei Dortmund betont die Notwendigkeit eines aktiven Dialogs mit den Familien und einer frühzeitigen Intervention, um dem rechtsextremen Einfluss entgegenzuwirken. Ziel ist es, eine demokratische und sichere Gesellschaft zu fördern.
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