Die Bundespolizei hat am Montag mehrere Personen mit Haftbefehlen an verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen festgenommen.
Am Montag, den 16. März 2026, führte die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen verstärkte Kontrollen im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen durch. Insgesamt wurden mehrere Personen mit bestehenden Haftbefehlen festgenommen.
Am Bahnhof Gronau überprüften die Beamten einen 29-jährigen niederländischen Reisenden. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster wegen Geldwäsche vorlag. Der Mann musste eine Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro zahlen oder eine Haftstrafe antreten. Zudem wurden sechs Ecstasytabletten bei ihm gefunden.
Ein weiterer Haftbefehl wurde am gleichen Tag gegen einen 33-jährigen Georgier vollstreckt. Er reiste mit einem grenzüberschreitenden Bus und war wegen Betrugs gesucht. Er wurde zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht und wird am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt.
Zusätzlich wurde am Grenzübergang Elten ein 29-jähriger Bulgare festgenommen, der ebenfalls mit einem Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht wurde. Er konnte durch die Zahlung einer Geldstrafe seine drohende Haftstrafe abwenden.
Auf der Emmericher Straße in Kleve fiel eine 33-jährige Ungarin auf, die wegen fahrlässigen Gebrauchs eines nicht versicherten Fahrzeuges gesucht wurde. Auch sie konnte die Haftstrafe durch die Zahlung einer Geldstrafe vermeiden.
Ebenfalls am Montag wurde ein 23-jähriger Algerier als mutmaßlicher Taschendieb im Intercity-Express festgenommen. Er wurde in Gewahrsam genommen, da er die gestohlene Geldbörse eines Mitreisenden bei sich hatte. Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass gegen ihn eine Fahndung der Ausländerbehörde vorlag. Der Mann verblieb bis zur gerichtlichen Vorführung in Gewahrsam.
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