In Bielefeld stellte die Polizei einen Mann, der sich als Polizist ausgab und zahlreiche Waffen mit sich führte.
Am Dienstag, den 17. März 2026, wurde die Polizei in Bielefeld über einen verdächtigen Mann informiert, der sich an der Hansestraße als Polizist ausgab. Die alarmierten Beamten trafen gegen 16:45 Uhr auf den 53-jährigen Mann, der versuchte, zu Fuß zu fliehen. Bei seiner Kontrolle trug er ein T-Shirt und eine Jacke, die als Polizeibekleidung identifiziert wurden. Darüber hinaus fanden die Beamten mehrere versteckte Messer und Flaschen mit Pfefferspray in seinem Besitz.
Bei der anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeugs, einem Dacia Sandero, stellten die Beamten eine Vielzahl von Gegenständen sicher, die typischerweise von Polizeikräften verwendet werden. Dazu zählten ein funktionsfähiges Blaulicht, ein Funkgerät, eine Schutzweste mit dem Schriftzug „Polizei“, Absperrband, Verkehrsleitkegel sowie diverse Messer, eine Machete, einen Schlagstock und ein Holzschwert.
Zusätzlich fiel der Mann während der Kontrolle durch seinen Redefluss und seine unkoordinierten Bewegungen auf, was eine Blutentnahme zur Analyse auf berauschende Substanzen nach sich zog. Die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung, Verstößen gegen das Waffengesetz und Fahrens unter Drogeneinfluss sind noch im Gange.
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