Am Mittwochabend kam es zu einer Explosion in einer Unterkunft in Meerbusch. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Am späten Mittwochabend rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einer städtischen Unterkunft an der Strümper Straße in Osterath aus. Über einen Notruf war eine Explosion in dem Gebäude gemeldet worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich ein umfangreiches Schadensbild, darunter Trümmer wie eine zerstörte Haustür, Glassplitter und beschädigte Dachziegel.
In dem Gebäude waren durch die Explosion mehrere Wohnungstüren nach innen gedrückt worden und viele Fenster in den Wohnungen zerbrochen. Die Explosion ereignete sich in einer Erdgeschosswohnung, wo durch den Vorfall Zimmertüren und Fenster stark beschädigt wurden. Ein Kleinbrand, der ebenfalls ausbrach, konnte schnell gelöscht werden.
Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Die Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen und wurden in einer anderen Unterkunft untergebracht. Zudem wurden zwei vor dem Haus parkende Autos sowie die Fassade eines gegenüberliegenden Hauses leicht beschädigt. Der Sachschaden soll sich im hohen fünfstelligen Bereich bewegen.
Während der Maßnahmen war die Strümper Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Ein 35-jähriger Bewohner des Hauses wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen, da er die Arbeit der Einsatzkräfte störte und einem Platzverweis nicht nachkam. Am Donnerstag haben Experten des Landeskriminalamts und der Kreispolizeibehörde die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Es wurde festgestellt, dass ein pyrotechnischer Gegenstand in der betroffenen Wohnung explodiert ist. Die genaue Art des Gegenstandes und die Hintergründe sind derzeit unklar. Die Ermittler haben bislang keine Kontakt zu den Bewohnerinnen der Wohnung herstellen können.
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