Ein Polizeieinsatz in Krefeld endet glimpflich, als ein Obdachloser mit einem Fieberthermometer eine Passantin und Polizisten bedroht.
Ein Einsatz der Polizei in Krefeld hat am Donnerstagabend, dem 19. März 2026, für Aufsehen gesorgt. Ein obdachloser Mann hatte gegen 22:30 Uhr offenbar mit einem Gegenstand, der einer Schusswaffe ähnelte, eine Passantin bedroht. Die junge Frau, 19 Jahre alt, reagierte schnell und alarmierte die Polizei, während sie sich in Sicherheit brachte.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten hielt der Mann seine Hände unter einer Decke verborgen. Auf die Aufforderung, diese zu zeigen, zog er einen waffenähnlichen Gegenstand hervor und richtete diesen auf die Polizisten. Zur Sicherstellung der Lage wurde der Bereich um die Eisenbahnbrücke zwischenzeitlich gesperrt. Trotz wiederholter Aufforderungen, das Objekt fallen zu lassen, verbarg der Mann es erneut unter der Decke.
Die Polizisten wurden schließlich in der Lage, sich dem Mann zu nähern und den Gegenstand zu sichern. Dabei stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Waffe, sondern um ein elektronisches Fieberthermometer handelte, das aufgrund seiner Form und der Lichtreflexion wie eine Pistole ausgesehen hatte. Der Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen und das Thermometer entsorgt. Er sieht sich nun einer Strafanzeige wegen Bedrohung gegenüber.
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