Mitarbeiter des Troisdorfer Rathauses klagten über Übelkeit. Polizei ermittelt nach dem Vorfall.
In Troisdorf wurde am Montagmorgen, den 23. März 2026, festgestellt, dass mehrere Mitarbeiter des dortigen Rathauses über Übelkeit und Kopfschmerzen klagten. Im Eingangsbereich und an den Briefkästen des Rathauses, gelegen in der Kölner Straße, wurde eine stark riechende, unbekannte Flüssigkeit entdeckt.
Der alarmierte Rettungsdienst behandelte die betroffenen Personen vor Ort, schwerere Verletzungen blieben glücklicherweise aus. Die Feuerwehr übernahm die Maßnahmen zur Verdünnung der Flüssigkeit mit Löschwasser und spülte diese anschließend ab. Erste Analysen deuten darauf hin, dass es sich möglicherweise um Buttersäure handelt, eine genaue Untersuchung steht jedoch noch aus.
Die Polizei sicherte einige Briefe aus dem Rathausbriefkasten und den Fraktionsbriefkästen als Beweismittel. Trotz der Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurde der Betriebsablauf im Rathaus nur geringfügig gestört.
Die Ermittlungen laufen aufgrund des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung sowie Störung des öffentlichen Betriebs. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die zwischen Freitag, dem 20. März, 17:00 Uhr, und Montag, dem 23. März, 06:00 Uhr, etwas Verdächtiges im Eingangsbereich des Troisdorfer Rathauses beobachtet haben.
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