Im Kreis Kleve verbreiten Telefonbetrüger wieder Schockanrufe, in denen sie sich als Krankenhausmitarbeiter ausgeben.
Im Kreis Kleve erreichen erneut verstärkt Schockanrufe durch Telefonbetrüger besonders die ältere Bevölkerung. Aktuell geben sich die Betrüger als Mitarbeiter von Krankenhäusern aus und behaupten, ein nahestehender Angehöriger läge in kritischem Zustand und benötige dringend Geld für eine Behandlung oder ein teures Medikament. Um den Anruf zu untermauern, legen die Täter oft ein naheliegendes Szenario dar, in dem angeblich weinende Angehörige ans Telefon geholt werden.
Die Polizei betont, dass es in Lagen vorkommen kann, dass Angehörige um finanzielle Unterstützung bitten. Es ist jedoch wichtig, hellhörig zu werden, wenn aus einem Bitte um Hilfe schnell ein Druck entsteht, der sofortige Handlung erfordert. Häufig fragen die Betrüger nach Wertsachen oder Bargeld, die im Haus vorhanden sind.
In solchen Fällen ist es ratsam, umgehend aufzulegen und sich mit den betroffenen Angehörigen oder anderen Angehörigen in Verbindung zu setzen, um den Sachverhalt zu klären. Dies gilt auch für Anfragen nach Kautionen wegen angeblicher Unfälle von Angehörigen.
Die Polizei empfiehlt, das Thema Betrugsmaschen mit älteren Familienmitgliedern zu besprechen und bei Verdacht sofort zu handeln.
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