Die Duisburger Polizei zieht Bilanz aus den Kontrollen zum ‚Car-Friday‘.
Am Karfreitag, dem 3. April 2026, führte die Polizei Duisburg gemeinsam mit verschiedenen städtischen Ämtern Schwerpunktkontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Rot für Raser, Poser und illegales Tuning“ durch. Ziel war es, die Sicherheit auf Duisburgs Straßen zu erhöhen.
Die Kontrollen begannen am frühen Abend und dauerten bis in die späten Nachtstunden. Dabei wurden zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer überprüft, um sicherzustellen, dass sie im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind und ihre Fahrzeuge den Vorschriften entsprechen.
Ein bemerkenswerter Vorfall ereignete sich gegen 21:40 Uhr, als ein 41-jähriger Fahrer eines blauen BMW Coupés die Anweisungen der Polizei missachtete und versuchte zu flüchten. Die Polizei konnte das Fahrzeug später auf einem Hinterhof sicherstellen, wobei in einem Versteck die Kennzeichen gefunden wurden. Der Fahrer gestand, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen und sieht sich nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie anderer Delikte rechtlichen Konsequenzen gegenüber.
Insgesamt zogen die Einsatzkräfte vier übermäßig modifizierte Fahrzeuge aus dem Verkehr. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass ein Porsche Panamera aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Rad-/Reifenkombination sowie Beschädigungen an einer Felge als nicht verkehrstauglich eingestuft wurde.
Die Bilanz der Aktionen ist deutlich: Von insgesamt 359 Verwarngeldern wurden 112 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Viele der Verstöße bezogen sich auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, wobei ein Autofahrer mit 76 km/h in einer 30 km/h-Zone ertappt wurde.
Die Duisburger Polizei hat deutlich gemacht, dass es keinen Raum für rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr gibt und solche Kontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktionen auch in Zukunft fortgesetzt werden.
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