Ein 16-jähriger Jugendlicher in Lüdinghausen leistete Widerstand, nachdem er von der Polizei auf eine mögliche Waffe angesprochen wurde.
Am Sonntagabend, dem 5. April 2026, kam es in Lüdinghausen zu einem Vorfall, bei dem ein 16-Jähriger Widerstand gegen die Polizei leistete. Der Einsatz wurde durch einen Zeugen angestoßen, der eine Person beobachtet hatte, die möglicherweise mit einer Schusswaffe hantierte. Gegen 20.40 Uhr trafen mehrere Streifenwagen an einem Schulgelände an der Tüllinghofer Straße ein.
Die Polizisten forderten den Jugendlichen auf, seine Hände zu zeigen und sich für eine Durchsuchung an einen Zaun zu stellen. Zunächst kam der 16-Jährige dieser Anweisung nach. Während der Durchsuchung wurde keine Waffe gefunden, was die Situation jedoch nicht beruhigte. Der Jugendliche zeigte sich plötzlich unkooperativ und aggressiv, woraufhin die Beamten ihre Bodycams aktivierten. Trotz dieser Maßnahme verhielt er sich weiterhin verbal unflätig und störte die polizeilichen Maßnahmen erheblich.
Nachdem der Jugendliche, der auch versuchte zu spucken und zu beißen, nicht auf die Anweisungen der Beamten reagierte, wurde er zu Boden gebracht. Die Situation eskalierte weiter, als er auch auf der Wache uneinsichtig blieb. Während seiner Inhaftierung gab er an, zuvor Alkohol und Drogen konsumiert zu haben. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,08 Promille, weshalb eine Ärztin eine Blutprobe entnahm.
In der Nähe des Einsatzortes fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe in einem Blumenbeet, die von einem 33-jährigen Mann aus Nordkirchen dort versteckt worden war. Er hatte sich zuvor in der Nähe des Jugendlichen aufgehalten. Der 16-Jährige sieht sich nun einem Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber, während der Nordkirchener wegen einer Straftat gegen das Waffengesetz angezeigt wird. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt.
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