Neuss bekommt 1,5 Mio. Euro Förderung für den Bau des Radschnellwegs nach Langenfeld. Alle Infos zum Projekt und aktuellen Stand.
Der Bau des Radschnellwegs von Neuss über Düsseldorf nach Langenfeld erhält neuen Rückenwind: Die Stadt Neuss hat Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro vom NRW-Umweltministerium erhalten. Ziel ist es, das Fahrradfahren auf der rund 24 Kilometer langen Strecke künftig deutlich komfortabler und attraktiver zu gestalten.
Mit dem Radschnellweg sollen Radfahrer in Zukunft bequem zwischen Neuss, Düsseldorf und Langenfeld pendeln können. Der insgesamt 24 Kilometer lange Weg ist ein bedeutender Baustein für nachhaltige Mobilität in der Region.
Am Freitag, dem 20. Februar 2026, nahm die Stadt Neuss den Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro entgegen. Die Mittel sind ausdrücklich für den zweiten Bauabschnitt bestimmt. Dieser Abschnitt verläuft entlang der Hammer Landstraße und schließt an den bereits fertigen Abschnitt vom Rennbahnpark bis zur Kreuzung Langemarckstraße an. Der weitere Ausbau führt bis zur Kreuzung am Willy-Brandt-Ring.
Der Bau des Radschnellwegs ist Teil einer langfristigen Strategie zur Förderung des Radverkehrs in der Region. Radschnellwege bieten Radfahrern eine sichere, direkte und schnelle Verbindung zwischen Städten – und werden als wichtige Alternative im Pendlerverkehr gesehen. Der fertiggestellte erste Bauabschnitt zeigt bereits, wie Mobilität auf zwei Rädern attraktiver werden kann.
Der Ausbau von hochwertigen Radverbindungen ist für viele Städte in Nordrhein-Westfalen ein zentrales Zukunftsthema. Die Förderung durch das NRW-Umweltministerium unterstützt Kommunen dabei, moderne Infrastrukturen zu schaffen und so den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen. Neuss leistet mit dem Bau des Radschnellwegs Pionierarbeit im Rhein-Kreis und setzt wichtige Impulse für vergleichbare Projekte im Land.
Mit der jetzt bewilligten Förderung kann der zweite Bauabschnitt des Radschnellwegs zügig weitergebaut werden. Ziel bleibt es, den durchgehenden Radschnellweg zwischen Neuss und Langenfeld baldmöglichst fertigzustellen und damit die Attraktivität des Radverkehrs nachhaltig zu stärken.
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