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Bettrather Brücke in Mönchengladbach: Neubau für Rad- und Fußverkehr startet
17. April 2026

Neubau der Bettrather Brücke in Mönchengladbach startet: So wird die Verbindung für Rad- und Fußverkehr fit für die Zukunft.

Das Infrastrukturprojekt der Stadt Mönchengladbach nimmt Fahrt auf: Die Bettrather Brücke wird ab 19. Mai 2025 gesperrt und durch einen Neubau speziell für den Rad- und Fußverkehr ersetzt. Für rund ein Jahr müssen sich Anwohner sowie Pendler auf Veränderungen einstellen, da eine der wichtigsten Wegeverbindungen zwischen Innenstadt und Fahrradstraße erneuert wird. Die Großmaßnahme ist das größte Brückenbauprojekt der Stadt und wird von Bundesmitteln finanziert.

Worum es geht

Die Bettrather Brücke aus dem späten 19. Jahrhundert ist aus statischen Gründen bereits seit Jahren gesperrt und für den Autoverkehr heute nicht mehr nötig. Der Startschuss für den Abbruch und Neubau fällt am 19. Mai 2025, mit umfassenden Arbeiten an der Bestandsbrücke und den unterliegenden Verkehrsflächen. Stadt Mönchengladbach

Die wichtigsten Fakten

Die Sperrung betrifft Fußgängerinnen und Radfahrer, die in der Bauzeit von rund einem Jahr keine Direktverbindung von der Innenstadt zur Bettrather Straße und Peter-Nonnenmühlen-Allee haben. Geplant ist eine neue, 52 Meter lange Stahlbrücke mit getrennten Wegen für Rad- und Fußverkehr. Bauteile wie Sitzauflagen und Handläufe werden aus heimischen wetterfesten Hölzern gefertigt; die Beleuchtung ist als integrierte LED-Lösung in Geländern angelegt. Die gesamte Maßnahme kostet 7,3 Millionen Euro und wird vollständig durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Bereits ab Ende April 2025 war eine Spur auf der Hermann-Piecq-Anlage für die Baustelle gesperrt, bevor im Mai die eigentliche Brücke folgte. Stadt Mönchengladbach

Hintergrund

Ein Wettbewerb brachte 2021 den Siegerentwurf hervor: Die neue Brücke wird als eindeutige Rad- und Fußwegebrücke ohne sichtbare Stützbauwerke ausgeführt. Ein vier Meter breiter Radweg in der Mitte wird von 2,50 Meter breiten Gehwegen flankiert, abgetrennt durch bauliche Elemente mit Sitzauflagen. Die Materialwahl setzt Maßstäbe im Klimaschutz – darunter der Einsatz von heimischem Holz und CO2-reduziertem Stahl. Mithilfe digitaler Planungsmethode (BIM) konnte der Materialbedarf um 150 Tonnen Stahl gesenkt werden. Stadt Mönchengladbach

Einordnung für NRW

Mit dem Neubau entsteht ein zentraler Baustein für die Radinfrastruktur in der gesamten Region. Die Brücke schließt eine Lücke im regionalen Radvorrangnetz zwischen Gladbach, Viersen und Krefeld und ergänzt die bereits 2023 als Fahrradstraßen umgewidmeten Strecken Bettrather Straße und Peter-Nonnenmühlen-Allee. Der Ansatz, städtische Infrastruktur konsequent auf klimafreundliche und digitale Bauweisen umzustellen, entspricht aktuellen landesweiten Mobilitätszielen.

Ausblick

Voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 wird die neue Brücke fertiggestellt sein. Solange bleibt die Verbindung ins Stadtzentrum über diese Achse unterbrochen. Positiv hervorzuheben ist, dass der gesamte Radverkehr künftig eine leistungsfähige, sichere und gut beleuchtete Verbindung vom Zentrum bis zum „Bunten Garten“ erhält. Die Nutzung moderner Baumethoden und nachhaltiger Materialien könnte weiterhin als Vorbild für vergleichbare Projekte in Nordrhein-Westfalen dienen.

Quellen

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